Die Freiheit der Malerei in der Kunsthalle

VIER AUF EINEN STREICH: Die Hamburger Kunsthalle punktet mit großen Namen. Nie war es „günstiger” sie zu besuchen. Goya, Fragonard, Giovanni Battista, Giovanni Domenico Tiepolo. Nimmt man auch die Ausstellung der Impressionisten dazu mit Cézanne, und Gauguin sollte man sich vor allem Zeit nehmen. Das gemeinsame Kunstverständnis der Meister und die Freiheit der Malerei sind der gemeinsame Nenner der Ausstellung.

Die „Freiheit der Malerei” ist der Untertitel und zeigt den Aufbruch in die Moderne. Wie Alexander Klar, Chef der Kunsthalle, attestiert „Die Ausstellung zeigt den Impressionismus vor dem Impressionismus”. Uns begeistern ebenso die ausgestellten Schätze des Kupferstichkabinetts die politische, gesellschaftliche Seite der Maler, die die Drucktechnik nutzten um gesellschaftliche Aufklärungsarbeit zu leisten. Das Genre der Karikaturen wurde durch die Vervielfältigungstechnik etabliert. Schön zu sehen, wie der erwischte Mann im Kleiderschrank für Häme über Aristokratie und Sittenverfall sorgt… 

UNBEDINGT nutzen sollte man die neue APP der Kunsthalle: Hier emanzipiert sich der Besucher von den Ausleihgeräten des Besucherdienstes. Eigene Kopfhörer für das Smartphone sollte man dabei haben. Die Interaktion mit dem Begleitzettel vor dem Gemälde wird bald ein Foto aus vergangener Zeit sein. Die Blockbuster-Ausstellung im Hubertus Wald Forum arbeitet mit zahlreichen Verweisen auf die im zweiten Obergeschoss der Galerie der Gegenwart stattfindende Ausstellung der Impressionisten. Also. wie oben erwähnt .Zeit mitbringen. Unser Tipp: Nicht am Wochenende gucken, donnerstags ist der Eintritt bis 21 Uhr, er kostet nur 8 € und es sind nicht so viele Besucher wie am Wochenende.