Moia: Neue Mobilität, die alle weiterbringt

Moia: Fahrzeug vor der Elbphilharmonie
Zwei die zum Hamburger Stadtbild gehören: die Elphi und Moia

Es gibt ja eine Menge Trends, über die man durchaus diskutieren kann. Es gibt aber auch Entwicklungen, die durchgehend zu begrüßen sind. Dazu zählt mit Sicherheit auch das sogenannte Ridesharing. In Hamburg gehört Moia zu den Anbietern, die das eigene Auto in der Großstadt zunehmend überflüssig machen.

Dafür gibt es mehrere gute Gründe. Natürlich zunächst einmal der Umweltschutz. Statistisch gesehen besitzt nahezu jeder zweite Hamburger ein Auto. Darüber berichtete unter anderem die Zeitung „Die Welt“. Knapp 800.000 Fahrzeuge bevölkerten also im vergangenen Jahr die Hansestadt. Die Umweltbelastung durch diese Blechlawinen ist kaum wegzudiskutieren.Von den ellenlangen Staus, die sich täglich über die Ost–West-Straße oder den Elbtunnel ziehen, mal abgesehen.

Viele Hamburger würden ja durchaus gern auf Öffis oder das Rad zurückgreifen. Wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wäre. Wer hat schon Lust, vom Winde zerzaust zu einem Termin zu kommen oder sperrige Gegenstände mit der U-Bahn zu transportieren, wenn er zum Beispiel Einkäufe am Jungfernstieg und den umliegenden Straßen der Innenstadt erledigt hat? Als Autofahrer hat man es in vielen Situationen auch nicht leichter, was jeder unterschreiben dürfte, der in Hamburg jemals einen Parkplatz gesucht hat.

Genau solche Situationen sind der Grund, warum Ridesharing-Dienste wie Moia immer erfolgreicher werden: Sie holen die Menschen dort ab, wo sie gebraucht werden und bringen sie sicher nach Hause. Ganz ohne das Risiko eines plötzlichen Wolkenbruchs für Radfahrer oder einer überfüllten Bahn. Und natürlich emissionsfrei dank moderner Elektromotoren.

Moia: Blick in den Innenraum
Viel Platz für Mitfahrer an Bord

Neue Mobilitätskonzepte erobern die Stadt

Darüber hinaus bringen Unternehmen wie Moia die Menschen auch an Orte, die eben nicht perfekt ans öffentliche Nahverkehrssystem angeschlossen sind. Denn selbst in einer Weltstadt wie Hamburg gibt es immer noch Viertel, in denen man nur mit dem Bus überhaupt mal zu einer U- oder S-Bahn-Haltestelle kommt. Da kann zum Beispiel eine Fahrt von Schnelsen in die Innenstadt schon mal eine Stunde Zeit beanspruchen …

Ein weiterer Vorteil, vor allem für Clubbesucher: von donnerstags bis samstags ist Moia in Hamburg rund um die Uhr unterwegs. Das hilft im Zweifelsfall nicht nur dabei, den eigenen Führerschein zu behalten, sondern bietet vor allem für weibliche Partygänger auch mehr Sicherheit als die U-Bahn, bei der donnerstags und freitags früh die Lichter ausgehen.

Doch beim Ridesharing geht es nicht allein darum, praktisch und günstig von A nach B zu kommen, sondern auch darum, sich mit mehreren Leuten einen Wagen zu teilen. Eine Studie der University of California prognostiziert, dass solche Ridesharing-Dienste die Zahl der Pkw in Metropolen wie Paris bis 2030 um ca. 23 Prozent reduzieren könnten.

Ein wenig Science-Fiction

Neben bekannten und funktionierenden Mobility-Konzepten, wie sie von Moia angeboten werden, tüfteln Verkehrsforscher an Ideen, die zurzeit noch nach Science-Fiction klingen (ganz so, wie das Automobil zu Zeiten der Pferdekutschen klang). Dazu gehört auch Hyperloop. Hinter diesem Namen verbirgt sich ein Hochgeschwindigkeitsverkehrssystem, bei dem sich Kapseln in einer Röhre auf Luftkissen gleitend mit nahezu Schallgeschwindigkeit fortbewegen. Im vergangenen Jahr sauste eine solche Kapsel mit 482 Kilometern pro Stunde durch eine Röhre und stellte einen neuen Rekord auf. Gebaut wurde sie vom Hyperloop-Team der TU München im im SpaceX-Hauptquartier bei Los Angeles. Airbus dagegen arbeitet gemeinsam mit dem Fahrzeugdesigner Italdesign an einem Hybrid aus selbstfahrendem Auto und einer Drohne, die jeweils eine Passagierkapsel transportieren.

Moia
Buchungen über die App: https://www.moia.io/de-DE/so-gehts

Zeiten:
montags bis mittwoch von 5 bis 1 Uhr
donnerstag von 5 – bis 0 Uhr
freitags und samstags von 0 bis 0 Uhr
sonntag von 0 bis 6 Uhr und von 8 bis 0 Uhr