Wohnungslose: Wie Hamburger helfen

Zum Tag der Wohnungslosen: Verkäufer von Hinz & Kunzt
Aus dem Hamburger Stadtbild nicht mehr wegzudenken: die Verkäufer von Hinz & Kunzt. ©Andreas Hornoff

Eins vorweg: Genaue Zahlen, wie viele Menschen in der Hansestadt wohnungslos sind und quasi auf der Straße leben müssen, gibt es nicht. Fest steht allerdings, dass die Anzahl dieser Menschen seit Jahren ansteigt. Und nicht nur das: Wie bereits vor zwei Jahren eine Studie zeigte, sterben Wohnungslose in Hamburg auch früher. Sie werden durchschnittlich nur 49 Jahre alt

Hilfe für Wohnungslose

Doch neben den alarmierenden Zahlen gibt es auch Gutes zu berichten: In der Hansestadt kümmern sich zahlreiche Organisationen um Wohnungslose. Dazu gehört beispielsweise die Ambulante Hilfe Hamburg, die älteste Beratungsstelle für Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen. Sie ist auch beteiligt an dem Projekt „Neue Wohnung“, das Obdachlosen Wohnraum zur Verfügung stellt, den sie auf ihrem Weg zur Integration nutzen können.

Die Tagesstätte Alimaus am Nobistor 42 dagegen bietet neben Essen und Gesprächen auch Kontakte zu medizinischer Betreuung durch Nobis Bene, eine Kleiderkammer oder soziale Betreuung an. Alleinstehende, wohnungslose Männer dagegen finden im Bodelschwingh-Haus nicht nur Wohnmöglichkeiten, sondern auch Hilfe zur Selbsthilfe.

Eine Zeitung gegen Armut

Aus dem Hamburger Stadtbild sind die Zeitungen von „Hinz & Kunzt“ nicht mehr wegzudenken. Für dieses Straßenmagazin arbeiten professionelle Journalisten. Sie berichten monatlich im Straßenmagazin und seit einiger Zeit auch täglich im Internet. Für dieses Engagement sind die Macher jetzt ausgezeichnet worden. Hinz & Kunzt erhielten den diesjährigen Metropolitaner-Award.