Sicher shoppen in der Europa Passage

Sicher shoppen: Blick in die Europa Passage
Alles sauber: In der Europa Passage wird der Schutz der Kunden groß geschrieben. ©Robin Lösch

Lockdown hin, Shutdown her: Bis sich das Leben in Hamburg und anderswo wirklich normalisiert, vergeht noch eine gewisse Zeit. Das wissen medizinische Fachleute, das weiß aber auch Jörg Harengerd, Center Manager der Europa Passage: „Bevor die Impfung gegen Corona nicht einen gewissen Erfolg hat, sind wir alle auf guten Schutz angewiesen“. Daher hat die Europa Passage ein Konzept entwickelt, mit dem man sicher shoppen kann.

Damit auch der Shopping-Bummel so risikoarm wie möglich ist, setzen Harengerd und sein Team auf effektive Maßnahmen. „Dazu gehört natürlich die Einhaltung der Regeln wie Maske und Abstand“, schildert der Center Managern, „aber darüber hinaus haben wir eine Vielzahl von Maßnahmen zusätzlich installiert“. Dazu zählt auch ein ausgeklügeltes Einbahnstraßensystem, was es einfach macht, Abstand zu halten.

Sicher shoppen: Center Manager Jörg Harengerd
Center Manager Jörg Harengerd. ©Robin Lösch


Viele Kunden in der Europa Passage stutzen, wenn sie überall in der Ladenpassage auf Schilder mit der Aufschrift „Sicher Berühren. Keimfreie Oberfläche“ stoßen. Sie stellen sich die Frage, wie das wohl funktionieren soll, bei all den Menschen, die Tag für Tag in der Passage einkaufen.
Das Zauberwort heißt „Titano“. Das ist eine Oberflächenbeschichtung, die aktiv gegen Hefepilze, Schimmel, Bakterien und auch das Coronavirus wirkt. Mit dem Aufsprühen der Beschichtung wird eine Keimreduktion von bis zu 99,99 Prozent erreicht. Ein weiterer Baustein, damit man sicher shoppen kann.

Außerdem wurde in den Rolltreppen der Europa-Passage eine Anlage eingebaut. Die macht mittels Hochleistungs-UV-Lampen Keime, Bakterien und Viren sowie Pilze durch die Strahlung in Sekundenschnelle unschädlich. 

Kleine Läden machen die Passage so besonders

Sicher shoppen: Schmuckladen Nuena
Eine Fundgrube für alle, die gern Schmuck basteln: das Nuena

Mit diesen Maßnahmen schützen Jörg Harengerd und sein Team aber nicht allein die Kunden, sondern auch die Einzelhändler. In der Europa Passage gibt es nämlich noch eine Fülle an kleinen, inhabergeführten Läden. Dazu gehört das Handelshaus Laegel (ein echtes Paradies für alle, die gern backen) ebenso wie der Shop von Nuena, in dem man alles findet, was man zum Basteln von eigenen Schmuckstücken braucht.

„In vielen dieser Geschäfte steht der Inhaber selbst im Laden und berät ganz individuell. Diese Einzelhändler sind für uns in der Europa Passage deshalb auch das Salz in der Suppe“, erklärt Harengerd. Der Erfolg gibt diesem Shopping-Konzept recht. Die Passage gehört zu den erfolgreichsten der Stadt. Allerdings: „Trotz aller Schutzmaßnahmen kamen auch vor dem zweiten Shutdown weniger Menschen zum Einkaufen zu uns. Daher bin ich leider davon überzeugt, dass es auch in unserer Branche zunächst schwierig bleiben wird.“

Sicher shoppen: Handelshaus Laegel
Alles fürs Backen gibt es im Handelshaus Laegel

Daher macht sich Jörg Harengerd auch für staatliche Unterstützung des Handels stark. Vor allem aber dafür, dass diese klar kommuniziert wird. „Die Händler müssen wissen, mit welcher Form der Hilfe sie im wahren Wortsinn rechnen können.“ 


Dennoch ist Harengerd unterm Strich davon überzeugt, dass die Zeiten besser werden, wenn die Impfung gegen Corona erst einmal Wirkung gezeigt hat. Bis dahin setzt die Passage darauf, dass man sicher shoppen kann – und auf originelle Ideen: Wer zum Beispiel davon träumt, ein Einkaufsparadies ganz für sich zu haben, kann sich diesen Wunsch noch bis April erfüllen: In einem Sleepero, also einem Schlafwürfel, der im 1. Stock zu finden ist…

Der Sleepero lädt zum Übernachten ein – im Shopping Center!