Gold im Oktober: Hamburgs Schätze

Eigentlich kommt der Begriff „Goldener Oktober“ ja von der Färbung des Herbstlaubs, die bei Sonneneinstrahlung einen Goldton erhält. Auf der Suche nach dem Hamburger Gold wurden wir aber nicht im Wald fündig – sondern überall in der Stadt. Zum Beispiel bei der Steinmeyer-Orgel im Hamburger Michel, deren goldene Elemente sich perfekt in die Barock-Kirche integrieren.

Elbgold

Goldene Zeiten für Kaffee-Junkies Elbgold-Shop im Alsterhaus


Das Beste aus allen Welten: Elbgold nutzt Kaffee aus verschiedenen Anbaugebieten wie Äthiopien oder Guatemala, um daraus exklusive Espresso- oder Filterkaffee-Spezialitäten zu kreieren. Ein Beispiel: Kaffee, hergestellt mit Anaerobic Fermentation, bei der die Kaffeekirschen in Fässern ohne Sauerstoff fermentiert werden. Das Ergebnis; Kaffee mit fruchtigen Noten. Dazu gibt es Equipment wie Tassen mit dem goldenen Elbgold-Schriftzug oder den Moccamaster. Zu haben sind die Kaffee-Spezialitäten von Elbgold im Alsterhaus oder über die Homepage

Hamburger Rathaus

Hingucker: der glänzende Trinkbrunnen im Rathaus

Den Hygieia-Brunnen am Hamburger Rathaus kennt wohl jedes Kind. Immerhin gehört er zu den berühmtesten Brunnen der Hansestadt. Weniger bekannt ist der güldene Trinkbrunnen mit seinem markanten Wasserspeier, der ebenfalls zum Hamburger Rathaus gehört. Doch nicht nur hier kann man goldenen Glanz finden: Das Gittertor zum Senatstreppenhaus ist mit einem goldenen Gitter umrankt, der Kaisersaal hat eine Decke mit goldenen Ornamenten und im Plenarsaal erhellen goldene Wandleuchten die Szenerie. Auch der Treppenaufgang zum Plenarsaal wird von goldenen Kandelabern erhellt.

Entenwerder

Markant und außergewöhnlich: der Kunstpavillon

Zugegeben: Das Sprichwort „Es ist nicht alles Gold, was glänzt“ trifft auch auf dieses markante Gebäude zu: Die Fassade des Kunstpavillons Entenwerder besteht nicht aus Gold, sondern aus Messing. Das vergisst aber jeder, der jemals gesehen hat, wie die Sonne das ungewöhnliche Objekt zum Leuchten gebracht hat. Seit 2015 steht der Pavillon hier an der Elbe  und ist nicht nur begehbares Kunstwerk, sondern auch beliebtes Fotomotiv. Übrigens lässt sich durch die Gitter auch die Elbe ungewöhnlich ablichten.

Hamburger Gold

Zwei, die zusammengehören: Hamburger Gold und der Hafen. ©Hinrich Behrens

Likörchen? Zugegeben, diese Frage richtete sich in der Vergangenheit gern mal an ältere Damen mit onduliertem grauem Haar, die mit ihresgleichen besagtes Likörchen genossen. Doch dank Hamburger Gold ist der Likör ein echter Trendsetter geworden. Dafür sorgt die Aromen von Birne und Pflaume. Hergestellt nach einem Hamburger Familienrezept überzeugt der Likör – und schmeckt auch älteren Damen. Zu bekommen ist er im Online-Shop

Santa Maria

Aus purem Gold gefertigt; das Modell der Santa Maria. ©Michael Zapf

Sie ist eines der berühmtesten Schiffe der Geschichte: die Santa Maria, mit der Christoph Kolumbus auf Amerika-Entdeckung segelte. Im Internationalen Maritimen Museum findet sich die Miniaturausgabe des Schiffs – aus purem Gold!  Übrigens war Christoph Kolumbus von seinem Flaggschiff alles andere als begeistert: Sie war ihm zu behäbig, zu schwerfällig. In seinem Logbuch notiert er sogar: „Sollte meine Mission an der Maria scheitern?“ Tat sie nicht – das Schiff brachte den Entdecker heil an Land.

Goldenes Haus

Sehenswürdigkeit auf der Veddel: das goldene Haus.

Dass der Künstler Boran Burchardt ausgerechnet auf der Veddel ein Haus mit Blattgold überzog, brachte ihm seinerzeit harsche Kritik ein, gilt der Stadtteil doch als sozial schwach. Aber genau deshalb hatte Burchhardt das Haus in der Veddeler Brückenstraße gewählt: Er wollte die angeblich so  arme Veddel aufwerten. Am schönsten wirkt das Haus spätnachmittags, wenn die Sonne tief steht und die Fassade das Licht so stark reflektiert, dass Passanten sich die Hand vor Augen halten müssen. 

Golden Pudel Club

Eine Institution der Hamburger Clubszene

Eine Location mit Geschichte: Dort, wo heute der Golden Pudel Club residiert, befand sich in früheren Zeiten das Schmugglergefängnis der Stadt Hamburg, das unterhalb des Antoniparks liegt. Entertainer Rocko Schamoni hat gemeinsam mit seinem Kompagnon Thomas Sehl, alias Schorsch Kamerun, den Golden Pudel Club in ein Mekka für Untergrundkultur gemacht. 2016 brannte der Club komplett aus, Ursache: Brandstiftung. Es dauerte mehr als ein Jahr, bis der Club seine Tore wieder öffnen konnte.

Spiegel Verlagshaus

Sieht aus wie gülden, ist es aber nicht: das Spiegel-Verlagshaus im Sonnenschein

Wer mit dem Zug zum Hauptbahnhof fährt, sieht es mit als Erstes: das Verlagsgebäude des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ mit seiner kühlen Glasfassade, die wir ein Rahmen gestaltet ist. Ob bei Sonnenschein oder beleuchtet bei Nacht: Das ungewöhnliche Gebäude wirkt oft wie mit Gold überzogen. Nachts fällt überdies der knallrote Schriftzug der „Snackbar“ auf, die die legendäre Spiegel-Kantine abgelöst hat. Diese befindet sich übrigens mittlerweile im Museum für Kunst und Gewerbe.

Goldene Schlüssel

Die Goldenen Schlüssel sind bereits seit einigen Jahren Partner des Hamburg Guide, wenn es um gutes Essen geht. Denn in der Hamburger Gastroszene kennt sich niemand so gut aus wie die Concierges, die unter diesem Dachverband versammelt sind. Regelmäßig testen Mitglieder der Goldenen Schlüssel für uns Restaurants – vom Gourmet-Tempel bis zum Trendladen, vom Familienrestaurant bis zum Hipstertreff. Übrigens: Auf die Tipps der Goldenen Schlüssel verlässt sich auch unser Team.

Gold-Scheideanstalt

Hier dreht sich alles um edle Metalle

Kleine Begriffserklärung; eine Scheideanstalt ist eine Anlage, in der Metalle durch Herauslösen von Verunreinigungen in sehr reiner Form abgeschieden werden. Es handelt sich um ein Trennverfahren für Metalle aus Metalllegierungen, insbesondere Edelmetalle. Hier dreht es sich also nicht nur um Gold, aber auch. Die älteste Scheideanstalt Norddeutschlands befindet sich in Hamburg: Schiefer & Co. in der Ellmenreichstraße 24 (st. Georg) gibt es seit 1923.