Testfahrt! Schindelhauer Bike von Langendorf Cycles

Natürlich in die Natur – mit dem Schindelhauer Bike von Langendorf Cycles

Kennt ihr schon Schindelhauer Bike? Solltet ihr aber, denn die bringen das Thema Fahrrad auf ein ganz neues Level. Das liegt vor allem an dem einzigartigen Antrieb der Bikes: Bereits vor 11 Jahren haben sich die Macher für den Gates-Carbon-Drive-Zahnriemenantrieb entschieden. Seine Vorteile: Sie sind leiser als der beste Kettenantrieb, dazu wartungsarm und besonders langlebig. In Hamburg gibt es sie bei Langendorf Cycles.

Unsere Teststrecke mit dem Schindelhauer, das uns von Langendorf Cycles zur Verfügung gestellt wurde, führte uns auf den Waseberg mit seiner 15prozentigen Steigung. Die 11-Gang-Nabenschaltung schaffte das spielend, im Gegensatz zum Fahrer. Zu seiner Entschuldigung sei gesagt, dass er erst vor kurzem eine Corona-Infektion überstanden hat. Kein Wunder also, dass er auf die letzten Meter nur noch überm Lenker hing – und der Alfine Schaltung. Der nächste Anlauf mit Training und wird gelingen.

Unterwegs im hügeligen Westen

Ansonsten ist das Zweirad im hügeligen Westen ein schönes rollendes Gerät und die Gangschaltung kommt einem sehr entgegen. Das gilt auch für die Scheibenbremsen, die auch bei feuchtem Wetter prima fassen. Die Manufaktur weiß eben, was verbaut werden muss. Nicht zu viel nicht zu wenig Schutzbleche damit der Bürofahrer auch unverschmutzt und kundenkompatibel auftaucht.

Unter Familien und Ponys

Auch Reiter trifft man hier häufig
Tierische Begleitung an der Ponyschänke

Bei der Überlandfahrt über Feldweg 65-95 am Klövensteen und den Reitwegen macht sich der „Silberfeil” mehr als passabel. Die Continental-Bereifung greift und zieht durch den Wald-, Moor-, Sand-, Plattenweg. Mit wenig Treteinsatz sind gute Kilometer zu machen. Hier in der Grenzregion, dem klassischen Familienidyll und Ponyhof, ist die Mountain- und E-Bike Dichte höher als die urbanen Streetfighter. Am Take-away-Stand wird über die Kraftpakete der nächsten Bosch Generation gefachsimpelt. Einen Fahrradständer am Ausflugsziel muss man suchen, findet man aber. Am Fahrradständer am Rad kann man sparen, muss man nicht. Das übliche Zubehör wie Klingel wäre wichtiger zu haben als ein unförmiger Klappständer, der hier am Testrad fehlt. Interessiert hier eh keinen Hahn. Da sind die E-Mopeds und die frisierten Ponys oder die frisierten E-Ponys sind schon eher ein Thema.

Das Schindelhauer Zweirad von Langendorf Cycles ist breitbandkompatibel für das Flanieren & Promenieren an der Hohen Luft, Eppendorf, Ottensen, Altona… aber eben auch für die FUNtastischen Wege im Grenzbereich zwischen Hamburg und SchleswigHolstein.

Am hohen Elbufer „rollen die Hügel”, mit 11 Gängen ist man ausreichend gewappnet.

Gänge und Co: Da geht noch was!

Über Schenefeld und die Magistralen kann man wieder schön in die Stadt reiten, das Rad rollt wie auf Schienen. Die Sitzhaltung an dem formschönen klassischen Lenker und den Ledergriffen macht das Fahren zur Lust nicht zur Last. Auch wenn die Lunge am Waseberg streikte; ein paar Gänge mehr würden unserem Testfahrer gefallen. Der Attacke der Sporträder möchte er ja doch irgendwie begegnen. Und ein wenig mehr Druck auf den Oberschenkeln kann man an den Magistralen ebenfalls gebrauchen. Da ist der 11-Gang zwar vollkommen ok – aber da geht noch was!

Dafür ist Testreiten eine feine Sache und die Marke nicht verkehrt. Eigentlich schade, dass so ein klassisches Designrad nicht in Hamburg gefertigt wird, gut das es Händler gibt die es zum Testen zur Verfügung stellen.

Mehr Platz für Radler am Parkplatz der Pony-Waldschänke

Langendorf Cycles
Bismarckstraße 132,
20253 Hamburg
Telefon: +49 40 38 66 91 18