Pretty Woman: ein echtes Highlight in Hamburg

Pretty Woman: Finale Szene auf der Bühne
Finale Szene. Links Maricel als Kit, in der Mitte Patricia Meeden als Vivian und Mark Seibert als Edward

Hamburg hat sich als Musical-Hauptstadt längst einen Ruf geschaffen. Und der wird durch den neuesten Coup der Stage Theatergruppe noch besser: Ab sofort gastiert Pretty Woman – das Musical im Theater am Hafen. Wir waren für Euch da.

Pretty Woman: Bühne vor der Vorstellung
Gespannte Erwartungen, bevor sich der Vorhang hebt. ©Handan Gök

Um gleich auf die wichtigste Frage zu antworten: Ja, es lohnt sich. Unbedingt sogar. Aber der Reihe nach:
Nahezu jeder dürfte den Film Pretty Woman mit Julia Roberts und Richard Gere kennen . Viele haben ihn wahrscheinlich nicht nur einmal gesehen. Die Liebesgeschichte zwischen dem Geschäftsmann Edward und der Prostituierten Vivian auf die Musicalbühne zu bringen, war deshalb eine große Herausforderung. Die Messlatte hing hoch, aber alle Beteiligten haben sie locker übersprungen.

Das lag zum einen an Patricia Meeden in der Rolle der Vivian Ward. Ihre lebenslustige Art und vor allem ihr Lachen stand einer Julia Roberts in nichts nach, ihre Stimme dagegen verzauberte vom ersten Ton an.

Das galt übrigens auch für eine der Nebendarstellerin: Maricel, die im Musical Vivians beste Freundin Kit spielte, wurde für ihre Rock-Röhre mit jeder Menge Szenenapplaus bedacht. Mark Seibert als Millionär Edward dagegen gelang die Darstellung eines etwas lebensfremden und nur auf Bilanzen und Kontostände fokussierten Geschäftsmanns perfekt.

Apropos Szenenapplaus: Den gab es nicht nur für Maricel, sondern auch für alle anderen Darsteller zwischendurch immer wieder. Genauso wie standing ovations am Ende der Vorstellung. Und auch hier gehörte das Herz des Publikums unter anderem einer Nebenrolle: dem bezaubernden Hotelpagen nämlich…

Pretty Woman – das Musical
Stage Theater an der Elbe
Infos und Tickets: http://www.stage-entertainment.de

Angeregtes Geplauder in der Pause. ©Handan Gök