Hamburg-Blog – Schönheit liegt im Auge des Betrachters

„Schönheit liegt im Auge des Betrachters“, dieses bekannte Sprichwort bringt es auf den Punkt, doch einige Ausnahmen gibt es trotzdem, vor allem wenn es um Hamburgs Bahnstationen geht.
Auf der einen Seite gibt es Bahnhöfe, mit verdreckten Böden und schäbigen Wänden, den niemand wirklich ansprechend oder zum Bleiben einladend findet. Auf der anderen Seite bestechen Bahnhöfe durch Farben, Helligkeit und Eigenheiten, die sich auch treue Autofahrer durch eine Fahrt mit der Bahn nicht entgehen lassen wollen.
Die schönsten und die hässlichsten Stationen der Stadt:

Beim Stichwort „schönste Bahnstationen in Hamburg“ fallen den Meisten sicher zuerst die Newcomer der HafenCity ein. Die U-Bahn Stationen „Überseequartier“ und „HafenCity Universität“.

Die erstgenannte Station zeichnet sich vor allem durch ihren maritimen Flair aus. Sobald man die Station betritt, ertönt aus den am Eingang befestigten Lautsprechern Meergeräusche und inmitten des Bahnsteiges findet man innerhalb eines Glaskastens ein Modell des Kreuzfahrtschiffes „Queen Elizabeth 2“. Dieses ist eine dauerhafte Leihgabe, des in der Nähe befindlichen Internationalen Maritimen Museums.

Große Container, die von der Decke hängen und im Spiel der Farben den Regenbogen abbilden, findet man auf dem Bahnsteig der „HafenCity Universität“. Als Bonus wird am Wochenende und an Feiertagen, zu jeder vollen Stunde, zwischen 10 Uhr und 18 Uhr klassische Musik gespielt. Dann passt sich das Farbenspiel der Musik an und trägt diese leicht durch den Raum.

Eine weitere Perle unter den Bahnhöfen ist der Airport, Endstation der Linie S1, sowie ab und zu ein Dancefloor für spezielle Events. Das Design aus Glas und Stahl, wirkt nicht nur futuristisch und funktionell, sondern garantiert mit der hohen Decke eine besondere Akustik. Ein perfektes Willkommen für alle Hamburger, wenn sie in die Stadt zurückkehren oder für Hamburg-Besucher, wenn sie bereit sind die Stadt zu erkunden. Der S-Bahnhof „Othmarschen“  steht durch sein einzigartiges Holzdach unter Denkmalschutz und gehört eindeutig auch zu der schönen Sorte von Bahnhof, geschmacksvoll angestrichen ist das Dach zu dem auch noch.

Hamburgs Verkehrsnetz hat natürlich auch seine Schattenseiten, wie den Bahnhof Nettelnburg mit seinem verdreckten Boden und allgemein eher tristen Erscheinungsbild, hervorgerufen durch die nichtvorhandene Farbenvielfalt.
Das bringt uns zum Fazit, das Farbe bekennen in jeder Hinsicht sinnvoll ist.