Franzbrötchen – Leckerer Plunder in engen Grenzen

Testsieger des deutschen Instituts für Service-Qualität, bei dem klassische Bäckerei-Ketten geprüft wurden, war die Hanse-Bäckerei Junge. Böse Zungen behaupten, es schmeckt nicht, und nur die Eingeborenen können es vertragen. Echte Genießer bedauern, dass man weit und breit kein Franzbrötchen erhalten kann, wenn man Hamburgs Grenzen überschreitet. Das stimmt so nicht mehr ganz, auch wenn als Konzession an Auswärtige der gezogene Hefefeinteig mit Zimt und Zucker mittlerweile auch mit Schokolade oder Rosinen erhältlich ist – was der Hanseat prinzipiell und kategorisch ablehnt. 
Für alle, die es selbst einmal probieren möchten:
Teig:
1 Würfel Hefe
200g lauwarme Milch
500g Mehl
75g Margarine
50g Zucker
1 Ei
6g Salz
Belag:
75g Margarine
125g Zucker, Zimt
Die Hefe in der warmen Milch auflösen und die Zutaten zu einem Teig verarbeiten. Den Teig bei 40°C 30 Minuten ruhen lassen, zusammenstoßen und nochmals bei 40°C 20 Minuten gehen lassen. Dann den Teig 40 x 60 cm groß ausrollen, die weiche Margarine aufstreichen und mit Zimt-Zucker bestreuen. Den Teig aufrollen und in etwa zwei Zentimter breite Scheiben schneiden. Mit einem Holzlöffelstiel von oben auf die schmale Kante pressen. Die Franzbrötchen noch mal 15 Minuten bei 40° C gehen lassen und dann bei 160 bis 180° C (je nach Backofenart) eine weitere Viertelstunde backen.
Pro Stück, leider, ca. 532 kcal
Guten Appetit, Franz und alle anderen…