World Press Photo – Ungeschminkte Wahrheiten
Ein Foto von einem Flüchtling mit seinem Baby am Grenzzaun von Ungarn ist das Siegerbild des Jahres. Der australische Fotograf Warren Richardson gewann damit den renommierten Wettbewerb World Press Photo.
Ein Foto von einem Flüchtling mit seinem Baby am Grenzzaun von Ungarn ist das Siegerbild des Jahres. Der australische Fotograf Warren Richardson gewann damit den renommierten Wettbewerb World Press Photo.
Moki ist Malerin, animiert Filme, baut Installationen und war schon bei Performances in selbstgenähten Kostümen als Affe oder Ungeheuer zu sehen. Jetzt ist sie mit ihren meist großformatigen Acrylbildern in der Galerie Feinkunst Krüger zu sehen. Bilder, die das Spannungsfeld zeigen, welches entstehen kann, wenn uns die Welt um uns herum so komplex erscheint, dass man als Einzelner nicht mehr weiß, was zu tun ist.
Wir schreiben das Jahr 2022. Europa hat sich sehr verändert. Nur Angela Merkel hatte wie immer Recht: Die deutsche Wirtschaft boomt dank der neuen Mitbürger. Allerdings pfeift die EU auf dem letzten Loch.
Für Max und Walter sind diese Veränderungen kein Problem, bereisen sie doch seit Jahrzehnten als Entertainer-Duo erfolgreich die Weltmeere.
„Ich verwende Lego-Steine wie eine Art Medium, denn alles, was ich baue, ist den Betrachtern irgendwie bekannt. Nur eben nicht aus Lego. Sie damit zu verblüffen macht Spaß“, sagte Sawaya zu seiner künstlerischen Motivation. Die Ausstellung in Hamburg in der Kulturcompagnie ist bis 15. August zu bestaunen.
Mitten im Weltkulturerbe wurde vor fünf Jahren von dem Bremer Schokoladenhersteller Hachez unter dem Namen Chocoversum ein Mitmachmuseum eröffnet, das Besuchern das Geheimnis der Schokoladenherstellung näher bringen will.
In der vermeintlichen Anonymität des Internets ist alles möglich: Die Hamburger Kammerspiele bringen mit dem Stück „Die Netzwelt“ eine ebenso apokalyptische wie realitätsnahe virtuelle Schreckenswelt auf die Bühne.
Die Feuilletons der großen Zeitungen ließen an Ferdinand von Schirachs 2013 erschienenen Kriminalroman „Tabu“, kein gutes Haar. Wenige Ideen, stilistisch sei noch Luft nach oben, die Geschichte nicht spannend nur verwirrend. Die Leser hat das nicht gestört, die Verkaufszahlen waren dennoch gut.
Die Idee von „Dialog im Dunkeln“ ist einfach: In völlig abgedunkelten Räumen führen blinde Menschen das Publikum in kleinen Gruppen durch eine Ausstellung. Aus Düften, Wind, Temperaturen, Tönen und Texturen wird ein Park, eine Stadt oder eine Bar gestaltet. Alltagssituationen, die in unsichtbarer Form eine völlig neue Erlebnisqualität erhalten.
Erstmalig zeigt das Ohnsorg Theater mit „Soul Kitchen“ eine plattdeutsche Bühnenversion der Filmkomödie von Fatih Akin, die 2009 Premiere in den deutschen Kinos feierte.