Apfel-Schmand-Torte als Muttertagsüberraschung

Eigentlich gibt es diese köstliche Torte in dem Café des traditionellen Obsthofes von Familie PuurtenQuast, da morgen allerdings Muttertag ist, hat uns die Obsthofbesitzerin Frau Giese einen Einblick in ihr altes Rezeptbuch gewährt und uns das beliebteste Rezept rausgesucht.

Nutzt heute noch den Tag und schreibt folgendes auf euren Einkaufszettel für die Apfel-Schmand-Torte:
Für den Mürbeteig:
– 175 g Butter
– 175 g Zucker
– 200 g Mehr
– 1 TL Backpulver
– 1 Ei
Für die Füllung:
– 4-5 Äpfel
– 1 Zitrone
– ½ l Apfelsaft
– 200 g Zucker
– 75 g Puddingpulver
Für den Überzug:
– ½ l Sahne
– 250 g Schmand
– 2 TL Zucker
Rezept:
Die Zutaten für den Mürbeteig zusammenrühren und die Masse in die Kuchenform geben und bis zum Rand etwas hochziehen.
Für die Füllung die Äpfel klein schneiden und mit der Zitronenflüssigkeit beträufeln. Den Pudding kochen, Äpfel unterheben, abkühlen lassen und anschließend auf den Mürbeteig geben. Bei 180° bis 200° 45 Minuten backen.
Für den Überzug die Sahne steif schlagen, den Schmand und Zucker unterheben, auf den ausgekühlten Boden geben und mit Zimt-Zucker bestreuen.
Ein Geschmackserlebnis für eure Mutti!

Wer allerdings keine Zeit zum backen hat, kann auch direkt zum Obsthof im Alten Land fahren. Der Obsthof PuurtenQuast bietet alle Torten samstags und sonntags jeweils von 14:00 bis 16:30 Uhr zum außer Haus Verkauf an.


Ein kurzer Einblick in die Geschichte des Muttertags:

Traditionell wird in Deutschland am zweiten Sonntag im Mai der Muttertag gefeiert. Wer es erfunden hat? – Die Amerikanerin Anna Marie Jarvis. Nachdem ihre Mutter am 09. Mai 1905 starb, startete Jarvis eine großangelegte Initiative mit dem Ziel, dass alle Mütter mit einem offiziellen Feiertag geehrt werden. Sie hatte Erfolg: Im Jahr 1908 wurde der erste Muttertag in der St. Andrew’s Methodistenkirche in Grafton (West Virginia) begangen. Nach der dazugehörigen Predigt verteilte Anna Jarvis fünfhundert weiße und rote Nelken.

Die roten Nelken sollten die lebenden Mütter ehren, die weißen die verstorbenen.
Gestärkt von den positiven Reaktionen auf ihre Arbeit widmete sich Jarvis auch danach mit aller Kraft der Muttertagsidee und schrieb Briefe an hochrangige Politiker, Geistliche sowie Frauenvereine mit dem Ergebnis, dass im Jahr 1909 bereits 45 Staaten der USA den Muttertag zelebrierten. 1914 folgte dann dessen Anerkennung als nationaler Feiertag in den Vereinigten Staaten. Der 1. Weltkrieg verhinderte eine rasche Ausweitung der Idee nach Europa, weshalb erst am 13. Mai 1923 ein offizieller Muttertag in Deutschland eingeführt wurde.