HANDZAHM in Hamburg – Heute bei Lüdemann

Mehr Angebot an Eisenwaren geht nicht  Mann. Heute habe ich so richtig Lust auf eine neue Kornschaufel und einen Hau-den-Lukas-Hammer. Dafür gehe ich in so einen richtigen Kerle-Schuppen, Eisenwaren Lüdemann. Seit 1897 macht der das schon. Ich hab keine Lust mehr auf diesen Billig-Kram aus China, der mir im heimwerkerlichen Fronteinsatz sofort um die Ohren fliegt. Der Laden ist wirklich ein Juwel im Dschungel der Warenhausketten. Über 85.000 Einzelartikel auf 3000 qm mit Schwerpunkt heimische Hersteller. Es bedienen einen ausgebildete Eisenwarenkaufmänner und die haben richtig Ahnung, Lust an der Beratung und der ein oder andere auch ein ehrliches Tattoo. Es macht einfach Spaß durch die Gänge zu gehen. Zwischen Sensen, Schweißer-Schirmen im Darth-Vader-Design, drei Tonnen Seilwinde, den größten Schraubzwingen, höchsten Leitern und der größten Spaten- und Schubkarren-Auswahl in der nördlichen Hemisphäre kommen mir ganz neue Fantasien. Auch dem Laien wird hier anständig geholfen. Letzte Woche, sagt der Chef, kam eine alte Dame, deren Rollatorrad abgefallen war. Wurde sofort vor Ort repariert. Geht aufs Haus. Das ist Kundendienst. Denn man lebt von der Stammkundschaft. Und ich gehöre jetzt auch dazu. Immer gut, mit Profis zu arbeiten.  Ihr    Der Betrieb – gegründet 1897 – ist schon in der vierten Generation in der Familie