Eine Stadt voller Museen: Hamburg und sein großes Herz für Kunst

„Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele“ hat Pablo Picasso gesagt und tatsächlich: Wer den Alltagsstress vergessen möchte, sollte unbedingt eins der vielen Hamburger Museen besuchen – jedes einzelne Museum lohnt sich!

Hamburger Kunsthalle

Acht Jahrhunderte Kunst: Das ist schon eine gewaltige Zahl an Bildern, Objekten und Skultpuren, die in der Kunsthalle beheimatet sind. Darunter ist auch ein Kupferstichkabinett mit mehr als 130.000 Blättern. Das Museum wurde 1869 eröffnet – und war von Anfang an ein Erfolg.

Bucerius Kunst Forum

Mitten in der noblen Hamburger Einkaufsgegend der Innenstadt findet man das Bucerius Kunst Forum, das 2002 eröffnet wurde. Hier sind jährlich vier Ausstellungen zu sehen, die Bandbreite reicht dabei von der Antike bis zur Gegenwart. Sehenswert ist auch die Architektur des Hauses mit ihrem spektakulären Lichthof.

Das Gebäude des Kunst Forums wurde 1914 errichtet – für eine Bank

Altonaer Museum

Das Altonaer Museum gilt als eines der wichtigsten Museen Hamburgs in Sachen Kulturgeschichte des norddeutschen Raums. Hier kann man einen spannenden Streifzug in die Vergangenheit der Regionen um Altona, Schleswig-Holstein und der Küsten von Nord- und Ostsee unternehmen.

© SHMH | Sinje Hasheider

MARKK Museum

Das MARKK Museum am Rothenbaum ist vor allem für Museumsfans ein Muss, die sich für ethnografische Sammlungen interessieren – immerhin ist das MARKK eines der größten Museen dieser Art in Europa. Das Museum wurde bereits 1879 gegründet, der Bestand beruht auf einer kleinen Sammlung aus 645 Objekten.

Das Museum wurde bereits 1879 gegründet

Ballinstadt

Im Auswanderermuseum BallinStadt lernt man die Stadt von einer ganz anderen Seite kennen: als Zentrum der Migrationsbewegung von Europa in die neue Welt nämlich. In zwei Häusern wird in der BallinStadt den Lebenswegen dieser Migranten nachgegangen – mit spannenden Ergebnissen.

Hafenmuseum

Eine Hafenstadt ohne Museum? Undenkbar. Das Hafenmuseum macht ab 2. April den Alltag der Menschen, die um und vom Hafen lebten und arbeiten, lebendig. Das Museum ist nur ein Teil des Deutschen Hafenmuseums, das 2025 eröffnen soll.

Jenischhaus

Man muss dieses klassizistische Landhaus innerhalb der weitläufigen Parkanlagen unbedingt einmal gesehen haben: Schon allein die Gestaltung der Innenräume vom Jenischhaus mit Stuck und Gold, die Martin Johann Jenisch als Bauherr in Auftrag gab, sind legendär. Erbaut wurde das Haus zwischen 1831 und 1834.

Das Landhaus stammt aus dem 19. Jahrhundert

Spicy’s Gewürzmuseum

Geschichte kann auch duften: Das wird im Spicy’s deutlich. In dem Museum, das sich in der Speicherstadt befindet, werden nicht nur Gewürze aus aller Welt gezeigt, sondern auch der Prozess vom Anbau bis zum fertigen Produkt. Über 900 Exponate sind hier zu sehen.

Spicy Gewürzmuseum

Deichtorhallen Hamburg

Modern, elegant, visionär: Diese drei Attribute sind wie maßgeschneidert für die Deichtorhallen. In den Räumen ehemaliger Markthallen ist das Museum heute ein Ort, an dem vor allem die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts zu sehen ist. Zu den Hallen gehört auch die Sammlung Falckenberg in Harburg.

Früher dienten die Deichtorhallen dem Marktverkauf

Museum der Arbeit

In diesem Museum dreht sich alles um unterschiedliche Gewerke: Druckerei, Handelskontor, Metallwerkstatt – im Museum der Arbeit wird die Geschichte der Arbeit mit spannenden Exponaten erzählt. Zudem gibt es regelmäßig einen Flohmarkt.

Museum für Hamburgische Geschichte

Hier dreht sich alles um die Geschichte der Hansestadt. Diese führt von der Hammaburg bis in die HafenCity und wird im historischen Rahmen präsentiert: Das Gebäude stammt von der Architekten-Legende Fritz Schumacher. Aktuell wird das Museum für Hamburgische Geschichte umgebaut.

Kramer-Witwen-Wohnung

Weit zurück in der Vergangenheit kann man am Krajenkamp reisen. Die Kramer-Witwen-Wohnung, die man dort besichtigen kann, stammt nämlich aus dem 17. Jahrhundert. Damals hatten Kleinhändler, also Kramer, solche Wohnungen den Witwen verstorbener Kollegen zugedacht.

Hautnah entdecken, wie die Witwen der Kramer einst lebten

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