Designmärkte – Abseits der Massenware

Die Nachfrage nach individuellen, ausgefallenen und handgefertigten Produkten wird in Deutschland immer größer. Kein Wunder, da sich in den Innenstädten mit den überall gleichen Ketten gähnende Langeweile breit macht. Echte Unikate und Individuelles gibt es in Hamburg besonders in der Vorweihnachtszeit aber auf den einigen empfehlenswerten Designmärkten.
Zum Beispiel auf Deine eigenART am Hühnerposten (19. November, 12–18 Uhr, Eintritt 5 Euro). Für Liebhaber von Handgemachtem gibt es selbstgefertigten Schmuck, Mode, Fotokunst, Illustrationen oder handgemachtes Kinderspielzeug – ein kleines Universum an Do-it-Yourself-Produkten.
Ein Wochenende eher findet im Goldbekhaus in Winterhude Hamburgs Designmarkt für upcycling-Liebhaber statt (11. November, 18–22 Uhr, Eintritt frei). Ein neuer Trend, der schon jede Menge Fans hat. Aber was heißt Upcycling eigentlich? Genau wie beim Recycling geht es beim Upcycling um die sinnvolle Verwertung von Abfällen. So wird z.B. aus dem Weihnachtsbaum eine Garderobe, aus einem alten Ölfass ein Beistelltisch oder ein Ring aus altem Skateboard-Holz. Der Goldrausch-Designmarkt präsentiert eine feine Auswahl an Upcycling-KünstlerInnen, die ihre Unikate, ihre Handarbeiten und ihre Kunst- und Gebrauchsgegenstände vorstellen. Parallel zum Markt werden Upcycling-Workshops zum Mitmachen, Upcycling-Werkstätten zum Zuschauen und jede Menge Infos rund ums Thema angeboten.
Und ein letzter Tipp: Der Elbrausch Designmarkt (am 19., 12–18 Uhr und 20. November, 10–18 Uhr, Eintritt 4 Euro) lädt in die Holstenglacis 6, direkt neben der Messehalle. Über 60 Designer aus ganz Deutschland werden wieder Handgemachtes und Unikate präsentieren. Ein Markt, der auch Raum bietet für kreative Newcomer.