Wildpark Lüneburger Heide – Wildpark und Schäferdorf bieten „Abenteuer Natur“

Der Wildpark Lüneburger Heide in Hanstedt-­‐Nindorf ist eine der Top-­Ausflugsadressen in ganz Norddeutschland.

Wunderschön gelegen am Rande der Nordheide und in der südlichen Metropolregion Hamburgs zeigt der Park auf einer

Fläche von 60 Hektar mehr als 1200 Tiere und beheimatet rund 140 Tierarten. Der Wildpark Lüneburger Heide ist damit

einer der größten Tierparks in Deutschland. Neben einigen besonders seltenen Tieren wie dem Sibirischen Tiger, dem

Vielfraß, dem Polarfuchs oder dem Schneeleoparden finden die Besucher fast das gesamte Artensprektrum aller in

Deutschland lebender Wildtiere -­ und das an nahezu 365 Tagen im Jahr! …

Innenstadt – Die Neustadt rund um den Großneumarkt

Seine wilden Zeiten hat der Großneumarkt hinter sich. Hierher zog der „Star-Club“, nachdem er in der Großen Freiheit schließen musste, und hielt sich bis zum Anfang der 1980er-Jahre. Im „Schwenders“ an der Ecke zum Alten Steinweg wurde dreißig Jahre lang klassische Musik gespielt, bis es 2007 geschlossen wurde. Geblieben ist noch Hamburgs erster und berühmtester Jazzkeller, der „Cotton Club“. Hier treten täglich Jazz-Musiker aus der ganzen Welt live auf und erfüllen den Keller mit dem unverkennbaren Sound (Alter Steinweg 10). …

Alternative Hafenrundfahrt – Der etwas andere Blick

Der Hafen genießt in Hamburg oberste Priorität. In der offiziellen Bilanz werden Wirtschaftskraft, Größe und Effizienz gepriesen. Aber wie bei so vielen Dingen geht das eine oft nur auf Kosten des anderen. Der Förderkreis „Rettet die Elbe“ e.V. beschäftigt sich mit den Folgen für die Umwelt, die durch den Hafen entstehen: wie die Hafen- und Industriebetriebe noch kaum kontrolliert von der Umweltbehörde Abwasser einleiten, Abgase ausstoßen und überflüssigen Müll produzieren – von Nachhaltigkeit keine Spur. …

Schöne Aussichten – Hoch hinaus – und Hamburg zu Füßen

Der höchste Berg im Stadtgebiet – der Hasselbrack in den Harburger Bergen – misst gerade mal 116,5 Meter. Mehr ist nicht. Aber was die Natur dem Norddeutschen Flachländer nicht bieten kann, macht er sich eben selbst. So muss ersatzweise ein Kirchturm erklommen oder mit dem Fahrstuhl in den 20. Stock eines Hotels gefahren werden um den Blick in die Ferne schweifen lassen zu können. …

Fritz Schumacher – Backstein-Erbauer

Der Mann der das Stadtbild bleibend prägte ist Fritz Schumacher.

Das Architektur nur jemanden interessiert der baut, stimmt nicht. Wir bewegen uns immer im öffentlichen Raum und haben mit dem geistigen Gut der gestaltenden Personen (auch verantwortlichen Bauherren) zu tun. Als Hamburger schätzt man sich glücklich, dass ein Oberbaudirektor, auch wenn er gebürtiger Bremer war, hier sein Hauptwirken und seine gestalterischen Mittelpunkt gefunden hat.

Teile seiner Handschrift sind dringend Weltkulturerbe würdig und auf dem besten Wege zur Anerkennung. …

Die Elbchaussee – Macht & Pracht

Die Elbchaussee steht in Hamburg als ein Synonym für Schlossallee wie bei einem großen Gesellschaftsspiel.

Hier steht ein ausgesprochenes Architekturjuwel an der Chaussee 228 zum Verkauf. Das 1796 erbaute Gebäude wurde von einem dänischen Architekten für einen englischen Großkaufmann erstellt. Manch einer rümpft bei den geraden Zahlen an der Elbchaussee die Nase, stehen diese doch für die Elbabgewandte Seite. Das reetgedeckte halbmondförmige Gebäude gab dem anliegenden Weg seinen Namen: Halbmondsweg. Hier fahren nur wenige vorbei, die nicht einen wohlwollenden, achtsamen Blick auf das Haus werfen. …

Rainville-Terrassen – Gute Rast

Die Rainville-Terrassen sind seit jeher eine erste Anlaufadresse für Hamburger.

Namensgeber César Claude Rainville (1767 bis 18. Oktober 1845) ein Flüchtling aus Frankreich, gestaltete dort in relativ kurzer Zeit ein vornehmes Wirtshaus, das schnell zu einem guten Ruf gelang und eine Attraktion für Hamburger wurde.

Der Bankier Salomon Heine kaufte in unmittelbarer Nähe 1808 seinen Landsitz. Die Altonaer Gestade wurden von seinem Neffen Heinrich Heine häufiger besucht und beschrieben. …

Unser besonderer Tipp – Open-air-art in Övelgönne

Wilkommen in Hamburg La Playa: Künstlerin und Kalligraphin Jeannine Platz verwandelt Hamburgs Hot Spot, den Elbstrand, in eine edle Kunstkulisse. Wo sich im Sommer Sonnenhungrige tummeln und im Winter ein Heißgetränk mit Blick auf vorbeifahrende Pötte genossen wird, hat die Hamburger Künstlerin ein 18 Meter langes Hafenbild mit Spachtel, Zahnbürsten und bloßer Hand auf die Betonmauern gemalt. Das gegenüberliegende Containerhafenpanorama als Vorbild schafft Jeannine Platz in ihrem zersetzenden, explosiven Stil eine abstrahierte Momentaufnahme. Kurz: beim Kaffee in der Strandperle oder dem Ahoi Kiosk sieht man den Hafen jetzt doppelt. Und das besonders schön. …

Elbnahe „Schlossallee“: Sehenswertes entlang der Elbchaussee

„Gefühlt“ beginnt sie am Altonaer Rathaus. Die ersten Meter führen noch die Anschrift Klopstockstraße. Die Gaststätte „der Seeteufel“ trägt dann die offizielle Adresse Elbchaussee 1. „Evi“ die Herrscherin des Tresens regiert hier mit sympathischen Mundwerk und sorgt dafür, dass Seemansgarn und Döntjes als Kulturgut nicht aussterben.

Die Begehrlichkeit der Chaussee liegt wie bei Monopoly, dem weltweit erfolgreichen Brettspiel um den Aufbau eines Immobilien-Imperiums (in 37 Sprachen und über hundert ändern!) ganz weit oben! Für kein Bauland der Stadt werden höhere Quadratmeterpreise aufgerufen als für die zur Elbe gelegenen raren Flächen der Elbchaussee. …