Sommer-Radtour an der Elbe entlang

Rauf aufs Rad und der Elbe entlang – besser kann ein Tag gar nicht sein. An der Strecke gibt es viele tolle Fotomotive.

Auch vom Rad aus ein faszinierender Anblick: das Dockland.

Fischmarkt & Dockland

Der Startschuss fällt am Fischmarkt. Gleich dahinter warten das Altonaer Fährterminal und das Dockland auf einen kurzen Besuch. Wie ein majestätisches Schiff ragt das sechsstöckige Gebäude in die Elbe und ist mittlerweile eine echte Hamburger Sehenswürdigkeit. Entworfen wurde das Dockland von Hadi Teherani. Der Stararchitekt ist berühmt für seine außergewöhnlichen Entwürfe und zeichnet auch für die Tanzenden Türme an der Reeperbahn verantwortlich. Wer mag, steigt vom Rad ab und erklimmt die vielen Stufen des Docklands. Oben angekommen, wird man mit einem großartigen Blick über den Hafen und die Elbe belohnt.

An der Elbe sollte man öfter mal das Rad stehen lassen und durch den Sand laufen.

Teufelsbrück & Jenischpark

Nach der Fotosession geht es am Elbstrand weiter zum Fähranleger Teufelsbrück. Falls Ihr Euch schon mal gefragt habt, woher der Name kommt: Der Legende nach hatte sich ein Zimmermann beim Bau einer Brücke der Hilfe des Teufels versichert. Als Gegenleistung verlange Satan die Seele des ersten Lebewesens, das über die fertiggestellte Brücke laufe. Dumm für den Sensenmann: Es war ein Hase.
Natur- und Picknickliebhaber finden hier im angrenzenden Jenisch Park ein wundervolles Plätzchen zum Verweilen.

Im Witthüs die Spezialität probieren: Qualle auf Sand – süß und lecker.

Zurück am Fähranleger Teufelsbrück geht es in Richtung Nienstedten. Dort fahren wir den Mühlenberg hinauf und dort in den Hirschpark. In der reetgedeckten Teestube des Witthüs warten köstliche Kuchen und guter Kaffee. Wer noch fit ist, für den gilt: zurück zum Jollenhafen und weiter zum Treppenviertel. Kleine Häuser, Villen, verwinkelte Straßen und Unmengen an Treppen zeichnen diesen Ort aus. Wer hier rauf- und runterläuft, kann Durst und Hunger in vielen kleinen Restaurants stillen. Vom Blankeneser Strandweg geht die Tour ins Falkensteiner Ufer über. Nun heißt es, nochmal sich anstrengen: Über den Falkensteiner Weg geht es den Waseberg hinauf. Die 15-prozentige Steigung beeindruckte auch schon den einen oder anderen Profi. Wer den Waseberg am Ende bezwungen hat, darf sich zu Recht wie ein Held fühlen und den Tag an der Aussichtsplattform beim Bismarckstein ausklingen lassen, bevor der Heimweg angetreten wird.

Blankenese ist ideal für das Fitnessprogramm zwischendurch: Treppen steigen.

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