Hamburg Museum – Triennale der Photographie Hamburg


©Alexa Seewald

Mit der großen Ausstellung zeigt das Hamburg Museum neu entdeckte Schätze aus seiner fotografischen Sammlung. Erstmals werden im großen Umfang die beeindruckenden Aufnahmen der Hamburger Fotografen Georg Koppmann und Wilhelm Weimar aus der Zeit von 1870 bis 1914 zu sehen sein. Ergänzt werden sie durch zeitgenössische Fotografien der Kü̈nstler Michal Luczak und Rafal Milach der polnischen Gruppe „Sputnik Photos“.
Die Abendveranstaltungen „Photographic Appetizer“ ermöglichen exklusive Blicke auf die Exponate mit dem Ausstellungskurator Dr. Olaf Matthes und dem Fotografen Rafal Milach oder der Ausstellungsgestalterin Alexa Seewald.
Die Einfü̈hrungen werden wahlweise in deutscher und englischer Sprache angeboten.

18. – 28. Juni 2015
THE DAY WILL COME WHEN THE PAST MEETS THE FUTURE

Hamburg in der Fotografie
“STADT BILD WANDEL. Hamburg in Fotografien 1870–1914 / 2014“
Georg Koppmann, Wilhelm Weimar / Rafal Milach, Michal Luczak
Abendveranstaltungen „Photographic Appetizer“ im Hamburg Museum
19.6., 20.6., 26.6. und 27.6, 18-20 Uhr
Aperitif und exklusive Führungen durch die Ausstellung „STADT BILD WANDEL“
auf Deutsch und Englisch mit Olaf Matthes und Sabrina Werner
Special Guest am 19.6. und 20.6.: Fotograf Rafal Milach (Warschau)
Special Guest am 27.6.: Ausstellungsgestalterin Alexa Seewald
Eintritt: 15,- €; erm. 10,- € inkl. Getränk/max. 60 Personen
Mit Anmeldung unter: triennale@hamburgmuseum.de   © Georg Koppmann, Sanierungsgebiet der Neustadt (Süderteil) östlich vom Schaarmarkt, Gr. Bäckergang 46 (Glashof). September 1904 Stadtbildwandel. Hamburg in Fotografien 1870-1914 / 2014
Besuch der Ausstellung und Stadtgang mit Kurator Dr. Olaf Matthes
Donnerstag, 25. Juni 2015, 18 – 21 Uhr
Die Aufnahmen von Georg Koppmann und Wilhelm Weimar zeigen den Wandel der Stadt durch die enormen baulichen Veränderungen in dieser Zeit. Kurator Dr. Olaf Matthes führt durch die neu eröffnete Ausstellung. Der anschließende Stadtgang führt zu einigen markanten Räumen in der Hamburger Neustadt, wo historische Aufnahmen der aktuellen Situation gegenübergestellt werden.
Mit Dr. Olaf Matthes
Treffpunkt: Hamburg Museum

Hamburg am Vorabend des 20. Jahrhunderts – eine Spurensuche
Donnerstag, 16. Juli 2015, 18 – 21 Uhr
Die Ausstellung „Stadt Bild Wandel. Hamburg in Fotografien 1870-1914 / 2014“ zeigt den rasanten Wandel, dem Hamburg um die Jahrhundertwende ausgesetzt war. Mit der Bedeutung Hamburgs als Industriestandort und Welthafen wuchs auch die Stadt in unglaublichem Tempo, 1906 wird Hamburg zur Millionenstadt. Struktur und Architektur des alten Hamburg müssen den neuen Anforderungen angepasst werden.
Nach einem Besuch der Ausstellung zeigt ein Spaziergang durch die Neustadt und entlang der Hafenkante die Spuren der teils dramatischen Veränderungen des Stadtbildes im zweifachen Kontext – der historischen Ursachen und aktueller Herausforderungen.
Mit Daniel Jahn
Treffpunkt: Hamburg Museum

Hamburg am Vorabend des 20. Jahrhunderts – die Speicherstadt
Donnerstag, 20. August 2015, 18 – 21 Uhr
Von 1883 bis zum Ersten Weltkrieg hatte sich nicht nur die Stadt sondern auch der Hafen rasant verändert. Hamburg war neben London und New York einer der drei größten Häfen der Welt, die Einrichtung des Freihafens hatte verkehrsgeographisch und strukturelle Einschnitte für Hafen und Stadt zur Folge, u.a. den Bau der Speicherstadt. Der Stadtgang führt an diesem Abend in die Speicherstadt auf den Spuren des Fotografen Georg Koppmann, der sowohl den vorausgehenden Abriss des Wandrahmviertels als auch den Bau der Speicherstadt dokumentierte. Seine Fotografien werden zu Beginn der Veranstaltung in der Sonderausstellung „Stadtbildwandel“ im Mittelpunkt der Führung stehen.
Mit Daniel Jahn
Treffpunkt: Hamburg Museum © Wilhelm Weimar, Blick über die Wallanlagen mit Millerntor und Sternwarte vom Gerüst des Bismarckdenkmals aus, Aufnahme 1905 
Hamburg nach fünf Spezial – Stadtgänge zur jüdischen Geschichte
Im August und September bietet das Hamburg Museum drei Stadtgänge auf den Spuren jüdischer Geschichte und Kultur in verschiedene Hamburger Stadtteile an.
Jüdisches Leben in der Neustadt
Donnerstag, 27. August 2015, 18 – 21 Uhr
Die Neustadt war lange Zeit Mittelpunkt jüdischen Lebens in Hamburg. Ab Mitte des 17. Jahrhunderts entstanden hier Synagogen, Schulen und ein kleiner jüdischer Friedhof. Wohlhabende jüdische Wohltäter errichteten Wohnstifte für Bedürftige. Der Stadtgang führt zu den Orten und Gebäuden, die noch heute Zeugnis jüdischer Geschichte und Kultur ablegen und thematisiert die Einflüsse, die einschneidende Auswirkungen auf das jüdische Leben in der Neustadt hatten. Der Abend klingt mit einem Getränk und der Möglichkeit zum vertiefenden Gespräch in einem Restaurant aus.
Mit Sandra Wachtel
Treffpunkt: Hamburg Museum
Jüdisches Leben im Grindel
Donnerstag, 10. September 2015, 18 – 21 Uhr
Der Grindel ist das bekannteste Quartier jüdischer Kultur in Hamburg. Dabei zog erst ab den 1880er Jahren ein großer Teil der jüdischen Bevölkerung aus der Neustadt hierher. Der Spaziergang führt zu den Spuren jüdischer Kultur-, Sozial- und Bildungseinrichtungen des 19. Jahrhunderts, die dem Viertel im Volksmund einst den Namen „Klein-Jerusalem“ eingebracht hatten.
Mit Sandra Wachtel
Treffpunkt: Platz der jüdischen Deportierten, Moorweiden Str., Ecke Edmund-Siemers-Allee
Jüdisches Leben in Eimsbüttel
Donnerstag, 17. September 2015, 18 – 21 Uhr
In den 1920er Jahren lebten über 1.500 vorwiegend assimilierte jüdische Familien im Stadtteil Eimsbüttel. Die Nähe zum Grindel, dem Hauptwohngebiet der Hamburger Juden, war einer der Hauptgründe, dass Juden sich hier ansiedelten. Der abendliche Rundgang zeigt die reiche Vielfalt jüdischen Lebens in Eimsbüttel und schließt mit einem Gespräch bei einem Getränk in einem Lokal ab.
Mit: Sandra Wachtel
Treffpunkt: U-Bahnhof Schlump, Eingangshalle.

Kosten: 15 Euro inkl. eines Freigetränks
Anmeldung: Tel. 040-428 132 701 oder per E-Mail an Helge.Prosch@hamburgmuseum.de  © Georg Koppmann, Kandelaber auf dem Holstenplatz, Aufnahme September 1881