Hamburg im Untergrund

1912 markierte einen Wendepunkt der Mobilität in Hamburg: die erste U-Bahn wurde eingesetzt. Heute fahren die Untergrund-Bahnen auf knapp 107.000 Kilometer Streckennetz.

Hafencity

Möwengeschrei und Hafengeräusche in einem U-Bahnhof? Gibt es: Und zwar an der Haltestelle Hafencity. Damit nicht genug, werden Fahrgäste hier auch mit klassischer Musik verwöhnt – und mit Lichtcontainern, die regelmäßig ihre Farbe wechseln.

Dafür sorgen insgesamt 280 LEDs in Blau, Orange, Rot und Grün, die sich mit ihrem Farbenspiel abwechseln. Die Lichter ändern sich passend zu den Musikstücken von Verdi oder Bach, die in der Zeit von 10 bis 18 Uhr jeweils zur vollen Stunde gespielt werden.

Überseequartier

Wer beim Besuch der U-Bahn-Haltestelle Überseequartier spontan an Meer denkt, liegt goldrichtig. Denn genau das wollten die „Netzwerkarchitekten“, die diesen futuristischen Bahnhof entworfen haben, erreichen. Dementsprechend ist die dominierende Farbe in diesem Bahnhof auch Blau.

Nahezu poetisch bringen es die Macher auf den Punkt: „An den Wänden erscheint die Tiefe des Meeres als dunkles Blau, das sich nach oben hin auflöst. Darüber schwebt die helle und bewegte Wasseroberfläche. Die Fahrgäste tauchen in die Weite des Meeres ein.“ Die Wandverkleidung in der Bahnsteighalle ist aus Edelstahl mit einem Blauverlauf, der nach oben hin immer heller wird.

Hagenbecks Tierpark

Felle, Federn, Flügel: Wer sich die Wandgestaltung des Fußgängertunnels an der U-Bahn-Haltestelle Hagenbecks Tierpark genauer anschaut, kann viele liebenswerte Details in diesen ungewöhnlichen Wegweisern zum Tierpark entdecken.

Übrigens ist die Haltestelle nicht etwa unterirdisch, wie der Name suggeriert, sondern verläuft oberirdisch. Das ist nicht das einzige Beispiel: So fährt auch die U3 über weite Teile oberirdisch, dementsprechend liegen dort auch die Bahnhöfe. Die Begründung: Diese Bahnen waren günstiger zu realisieren und kosteten auch in der Wartung weniger.

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