Die Stint-Saison beginnt bald

Wenn die Wassertemperatur der Elbe zwischen drei und sieben Grad Celsius liegt, wandern die Stinte, kleine Fische aus der Familie der Lachse, vom Mündungsbereich der Elbe zum Laichen stromaufwärts bis zum Sperrwerk bei Geesthacht. Dort legen sie ihre Eier ab.

© Lüneburg Marketing | Thomas Laukat

Sind die kleinen Stinte nach zehn bis 14 Tagen geschlüpft, treiben sie mit dem Strom wieder in die Nordsee.
Dann ist „Stintsaison“. Diese beginnt meistens im Februar. Viele Restaurants entlang der Elbe bieten dann die gebratenen, bis zu 20 Zentimeter langen Fische an, die selbst von Restaurantkritikern als „vergessene regionale Delikatesse“ gefeiert werden.

Gefangen wird der kleine Fisch, der im Rohzustand ein bisschen nach Gurke riecht, vor allem mit Stellnetzen und Reusen. Wenn Ihr die leckeren Fische mal probieren wollt: In Hamburg bietet unter anderem die Marschländer Elblounge diese Spezialität an. In Lüneburg dagegen gibt es jede Menge Probiermöglichkeiten rund um den Stintmarkt.

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