Ausblick auf den Frühling im Grünen

Schon gemerkt bei all dem trüben und regnerischen Wetter? Der Frühling ist im Anmarsch. Inklusive der Krokusse, die jetzt anfangen zu blühen. Das wäre doch eine wunderbare Gelegenheit, um mal wieder Hamburgs Parks und Grünanlagen zu erkunden. Nebenbei bemerkt: Gemessen an der Einwohnerzahl bietet keine Stadt Deutschlands mehr Grünflächen als Hamburg. Und selbst im weltweiten Vergleich schneidet die Hansestadt gut ab. Laut einer Aufstellung des Online-Reiseportals Travelbird belegt die Hansestadt weltweit Rang 9 und landete als einzige deutsche Metropole unter den Top Ten.

Der edle: Jenischpark

Der Park mit seinem berühmten Jenisch-Haus

Rasenflächen soweit das Auge reicht, dazu alte Ahorn-, Kastanien- und Eichenbäume. Die „grüne Perle an der Elbe“ gilt nicht umsonst als eine der schönsten Grünanlagen Hamburgs. Und ist nebenbei der älteste englische Garten der Stadt. Wer mag, kombiniert seinen Spaziergang mit einem Besuch der insgesamt vier Museen auf dem Gelände.
Jenischpark
Baron-Voght-Straße 50

Der familiäre: Hirschpark

Der Hirschpark und das Witthüs

Deit rund 150 Jahren gibt es hier Hirsche und anderes Damwild. Darüber hinaus verfügt der Hirschpark über eine echte Institution: das Witthüs. Das weiße Haus wurde vor fast 300 Jahren als Bauernhaus gebaut. Dann diente es dem gegenüberliegenden weißen Herrenhaus als sogenanntes „Kavaliershaus“. Später wohnten hier der Publizist und Orgelbauer Hans Henny Jahnn und die Autorin Vera Mohr-Möller, die die legendären Klein-Erna-Witze erfand. Heute findet man hier ein Restaurant und Café.
Hirschpark
Am Hirschpark
Nienstedten

Der futuristische: Loki-Schmidt-Garten

Die Wüste lebt. Zumindest im Botanischen Garten der Universität Hamburg, der mittlerweile en Namen Loki-Schmidt-Garten trägt. Dazu gehören auch die zwei imposanten Glaspyramiden. Der verstorbene Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, Sheikh Zayed Bin Sultan Al Nahyan, machte sie dem Garten 2004 zum Geschenk. Der Wüstengarten besteht aus zwei Teilen . Der eine zeigt typische Pflanzen in Trockengebieten, der andere eine von Menschen begrünte Kulturlandschaft.
Loki-Schmidt-Garten
Ohnhorststraße (gegenüber S-Bahn-Station Klein-Flottbek)
Altona

Der klassische: Planten un Blomen

Planten un Blomen mit Sicht auf den Fernsehturm

Ein echtes Highlight der Hamburger Parklandschaft ist Planten un Blomen. Für alle Zugereisten: Das bedeutet übersetzt Pflanzen und Blumen. Und davon hat diese Grünanlage reichlich. Prachtvolle Pflanzenrabatten und Blumenbeete bringen Farbe in den Tag und laden zum Verweilen ein. Weite Rasenflächen, idyllische Bäche und kleine Seen sowie einzigartig angelegte Themengärten versprechen Ruhe und Erholung.
Planten und Blomen
Marseiller Straße
Hamburg Zentrum

Der magische: Friedhof Ohlsdorf

Eingang zum Parkfriedhof

Ein Friedhof als romantischer Landschaftsgarten mit geschwungenen Wegen, Hügeln und Teichen: Nach dieser Idee legte der Architekt und erste Friedhofsdirektor Wilhelm Cordes den ersten Teil des Parkfriedhofs Ohlsdorf an. Bis heute hat dieser Ort einen einzigartigen Zauber. Wo sonst liegen Besinnung und der Stille, kultureller Reichtums und der Begegnung mit der Vergangenheit so dicht beieinander wie hier.
Friedhof Ohlsdorf
Fuhlsbüttler Str. 756
Ohlsdorf

Der szenige: Schanzenpark

Mitten im Geschehen schenkt der Schanzenpark ein wenig Ruhe im Trubel

Mittendrin im bunten Schanzenviertel liegt dieser Park, der früher ein vorgelagerter Teil der Hamburger Stadtbefestigung, den Wallanlagen war. Heute ist er beliebte Jogging-Strecke für sportliche Hamburger. Zwei Kinderspielplätze machen ihn auch für Eltern und ihren Nachwuchs interessant.
Schanzenpark
zwischen Schröderstiftstaße., Sternschanze, Schanzenstraße und Kleiner Schäferkamp