
1913 ins Leben gerufen, von den Nationalsozialisten aus dem Museum verbannt: Die Sammlung jüdischer Alltags- und Zeremonialobjekte aus dem MARKK hat eine ebenso bewegte wie dramatische Geschichte.




Bis heute gilt die Sammlung als verschollen – mit Ausnahme von zehn Stücken. Diese sind jetzt in der Ausstellung „Zuschreibung: Jüdisch“ zu sehen und werden ergänzt durch Objekte, die im Laufe der Jahrzehnte der „jüdischen Sammlung“ des Museums zugeordnet wurden und die ebenfalls mit persönlichen Lebensgeschichten verbunden sind.


Sie bietet eine kritische Aufarbeitung der Rolle des Museums im Nationalsozialismus und präsentiert Ergebnisse der Provenienzforschung zu NS-Raubgut.

MARKK Museum am Rothenbaum
Rothenbaumchaussee 64
20148 Hamburg
Öffnungszeiten: Di–So 10–18 | Do bis 21 Uhr