
Wie können wir heute auf die gewaltsamen Praktiken der Kolonialzeit blicken? Wie lassen sich Wunden sichtbar machen – und ein Prozess der Heilung anstoßen? Die ägyptische Künstlerin Sara Sallam widmet sich ab dem 5. Juni diesen Fragen in neuen, eigens für das MK&G entwickelten Arbeiten.

In der Ausstellung „Sara Sallam – Fürsorge. Fotografie neu ordnen“ setzt sich in drei Kapiteln mit der archäologischen und fotografischen Sammlung des MK&G sowie deren kolonialem Erbe auseinander. Dabei werden die Werke der in den Niederlanden lebenden Künstlerin erstmals in Deutschland gezeigt.

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Steintorplatz | 20099 Hamburg
Öffnungszeiten: Di-So 10–18 | Do 10-21 Uhr