Gemütliche Kneipen in der Stadt

Mit Freunden quatschen, etwas Leckeres essen, ein kühles Helles zischen und einen fröhlich-entspannten Abend verbringen. Dafür sind diese Lokale in der Hansestadt ideal.

Fasan Stube

Es gibt in der Stadt coole Clubs und edle Bars: Beides ist prima, keine Frage. Aber manchmal muss es halt die ganz normale Kneipe sein. Deren Einrichtung darf dann auch in Würde gealtert sein, statt stylish ist es vor allem gemütlich und in vielen Fällen gibt es auch etwas Leckeres zu essen in einer der gemütlichen Kneipen Hamburgs.

Frau Möller

Ein gutes Beispiel dafür ist das „Frau Möller“ an der Langen Reihe. Die Kneipe ist benannt nach dem Hund des ehemaligen Besitzers und seit 1983 eine gute Adresse für lässige Atmosphäre, gute Laune und deftiges Essen.

Haifischbar. © Caroline Bleicken

Zu essen bekommt Ihr aber auch in den legendären Hafenkneipen Hamburgs, wenngleich hier das Essen nicht im Mittelpunkt steht. Eine dieser Legenden ist die Haifisch-Bar, die als echte Seemannskneipe in den 1960er-Jahren gegründet wurde. Bis heute hat sie sich nicht verändert. Bei jeder Renovierung wurde nämlich darauf geachtet, den Charakter der Bar zu bewahren.

Astra St. Pauli Brauerei

Den Schellfischposten kennt man bundesweit durch die TV-Sendung „Inas Nacht“. Das genaue Alter der Hafenkneipe liegt ein wenig im Dunklen, aber gut 100 Jahre sind es wohl. Den Namen hat die urige Kneipe übrigens, weil hier ursprünglich mal der Wartesaal für die Arbeiter war, die mit der Schellfischbahn vom Fischmarkt nach Altona fuhren. Sowohl die Haifisch Bar als auch der Schellfischposten bieten Kleinigkeiten zum Essen an, wie etwa Fischbrötchen.

Im Sprinkenhof

Deutlich größer ist die Speisekarte in einem anderen rustikalen Hotspot der Stadt: der Astra St. Pauli Brauerei am Nobistor. Doch logischerweise kommt auch die Auswahl an Bieren hier nicht zu kurz.
Ebenfalls auf dem Kiez gelegen ist die Beerpongbar, die viele noch unter dem Namen Albers Bar kennen. Was hier im Mittelpunkt steht, erklärt sich aus dem Namen. Aber gemütlich ist es – auch wenn es mal laut wird.
Im Sprinkenhof dagegen halten Frank Warias und seine Frau die Hamburger Tradition von gutem Essen und einem ebenso guten (und wichtigen) Klönschnack hoch – und das erfolgreich. Denn längst haben nicht nur Mitarbeiter des Bauer Verlags und der umliegenden Büros das Essen im Sprinkenhof entdeckt, sondern auch Touristen, die Hamburg erleben wollen. Dafür gibt es zwei Gründe: Es schmeckt im Sprinkenhof und es ist günstig.

Zum Schellfischposten

Aber eigentlich sind es sogar drei Argumente, die für dieses Restaurant sprechen. Zum Dritten sorgt nämlich das Ehepaar Warias dafür, dass sich hier jeder wohlfühlt. Das gilt nicht nur für die Mittagstischler und die Leute, die abends gern gute Hausmannskost wie Roastbeef mit Bratkartoffeln und Remoulade, zarter Matjes und leckere Apfelpfannkuchen genießen wollen, sondern auch für die Stammtische. Und die hat das Restaurant reichlich: Von Skatbrüdern bis zu UNO-Damen ist so ziemlich jedes Hobby hier vertreten, was man in einer Kneipe ausüben kann.

Beerpongbar

Auf ein ganz traditionelles Konzept setzt auch die Fasan-Stube im Nikoleiviertel: Deutsche Küche statt exotischer Gerichte, gemütliches Ambiente statt moderner Coolness: Das Lokal, umgeben von vielen Büros, bietet seinen Gästen deftige Speisen zu fairen Preisen – und eine Umgebung, in der man auch schon mal länger sitzt. Das liegt auch an der Atmosphäre, denn das Mobiliar stammt aus dem ehemaligen Restaurant Kajüte und wurde liebevoll aufgearbeitet. Die Gemütlichkeit aber wurde beibehalten.

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