400 Jahre Reeperbahn-Kult

Die Reeperbahn um Im Vordergrund: Die legendäre Esso Tankstelle. © Stiftung Günter Zint

1626 war Hamburg bereits eine blühende Stadt. Vor allem der Handel blühte – und damit die Schifffahrt. Das wiederum sorgte dafür, dass die sogenannten Reepschläger ein gutes Einkommen hatten. Allerdings gab es zu wenig Platz für die meterlangen Taue, und genau daher rührt der Beginn der Reeperbahn.

Bis heute einer der Hotspots: Die Große Freiheit. © Stiftung Günter Zint

Hier siedelten die Reepschläger nämlich an, und verarbeiteten einzelne Fasern (Reepe) über 300 Meter lange Bahnen. Danach wurden sie zu dicken Seilen verdreht.

„Beim Trichter“: Das erste große Unterhaltungslokal auf der Reeperbahn. © Stiftung Günter Zint

Der Aufstieg zur Amüsiermeile erfolgte damit parallel, denn die Reeperbahn lag außerhalb der Stadt und zog Gastwirte, Gaukler und Prostituierte an, die innerhalb der Mauern nicht erwünscht waren.

Die Davidswache: Deutschlands kleinstes Polizeirevier ist eine Legende

Am 30, April wird dieses Jubiläum mit einer großen Party auf dem Spielbudenplatz gefeiert. Mit am Start ist dann auch das 400 Jahre Reep Royal-Jubiläumsbier von Astra.

Wer sich für die Geschichte der Reeperbahn interessiert, sollte unbedingt auf der Homepage http://www.400jahre-reeperbahn.de vorbeischauen – und eine der Touren buchen, die dort angeboten werden.

Wir vom Hamburg Guide berichten in diesem Jahr noch öfter über das Jubiläum der sündigen Meile, die weltweit berühmt geworden ist.

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner