Vorfreude auf den Sommer: Wir wollen Sonne!

Seid Ihr das ewige Grau auch so leid, das uns so manchen Tag im April verleidet? Vom Regen und Wind mal abgesehen… Dann haben wir hier genau das Richtige für Euch: Jede Menge Sonne, auf die wir uns in den kommenden Monaten wieder freuen können – je eher, umso besser.

Schöner kann die Elphi als Wahrzeichen der Stadt nicht wirken. © Caroline Bleicken

Dass Sonne dafür sorgt, dass wir alle bessere Laune haben, ist hinlänglich bekannt. Nach den langen Wintermonaten freuen wir uns besonders auf ihre Strahlen im Frühling und später natürlich im Sommer.

Wenn Sonne auf Elbwasser trifft, entsteht eine ganz eigene Stimmung. © Caroline Bleicken

Aber warum bekommen wir eigentlich gute Laune, wenn die Sonne scheint? Dafür gibt es zwei Gründe. Einer davon nennt sich Serotonin und ist auch als Glückshormon bekannt. Serotonin wird bei Sonne vom Körper vermehrt gebildet. Der andere Grund:

Eine Tour auf der Alster macht bei solchem Himmel noch mehr Spaß. © Mats Gunther

Der Mensch ist genetisch darauf gepolt, bei Sonnenlicht aktiver zu werden und genau diese Lust, etwas zu unternehmen, führt dann zu guter Laune. Doch das ist noch längst nicht alles, was die Sonne kann.
So regen ihre Strahlen die körpereigene Produktion von Vitamin D an. Das ist für den Knochenaufbau wichtig, denn es trägt maßgeblich zur Aufnahme von Calcium in den Knochen bei. Darüber hinaus übernimmt es noch weitere Funktionen, die hilfreich für uns sind: So unterstützt es die unsere Muskulatur.

Auch die Möwen genießen das goldene Licht. © Caroline Bleicken

Außerdem stärkt Sonnenlicht unser Immunsystem, weil durch die UVB-Strahlung bestimmte weiße Blutkörperchen aktiviert werden. Diese schützen den Organismus vor Bakterien und Viren – und somit vor Infektionen.
Bereits sehr gut erforscht ist die positive und vorbeugende Wirkung der Sonnenstrahlen auf entzündete Gefäße und somit auf gefährliche Herz-Kreislauf-Risiken. So stellten Wissenschaftler fest, dass die Sonne sogar vor Krebs schützen kann. Demnach spielt bei einem Viertel aller Erkrankungen an Brustkrebs, ein Mangel an Sonnenlicht eine große Rolle. Mehr noch: Sonnenlicht senkt auch den Blutdruck. Wenn die Strahlen auf die Haut treffen, wird in den Blutgefäßen, die direkt darunter liegen, Stickoxid freigesetzt.

Sonnenuntergang: Romantik wie auf einer Postkarte. © Caroline Bleicken

Dieses Gas sorgt dafür, dass sich die Gefäße weiten und der Blutdruck sinkt.
Dazu kommt: Je mehr Sonnenlicht, desto weniger produzieren wir das Schlafhormon Melatonin. Im Winter bildet unser Körper mehr davon – wir sind dadurch schneller müde und antriebslos. Im Sommer wird es hingegen verstärkt abgebaut. Die Folge ist, dass wir aktiv sind und voller Tatendrang Dinge planen. Selbst der Sport nach einem langen Arbeitstag fällt uns dann viel leichter.

Die Rickmer Rickmers trifft auf die Sonne.

Dass die Sonnenstrahlung auch Nachteile mit sich bringt, ist natürlich ebenfalls bekannt. Diese reichen von Sonnenbrand bis Hautkrebs. Doch dagegen kann man etwas unternehmen: Mit der richtigen Sonnencreme und der coolen Sonnenbrille lassen sich diese Risiken nämlich minimieren.
Mal schauen, wie lange es in diesem Jahr dauert, bis Hamburg wieder von der Sonne verwöhnt wird – gern dauerhaft.

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