Himmelpforten: Wo der Weihnachtsmann wohnt

Der Weihnachtsmann in seiner guten Stube in Himmelpforten

Es war einmal ein kleines Dorf in Niedersachsen, da trug sich Jahr für Jahr immer um die Weihnachtszeit Magisches zu. Postkarten aus aller Welt trudelten ein und schon bald danach war das ganze Dorf in eine zauberhafte Weihnachtswelt verwandelt. Eltern mit ihren Kindern schlenderten durch die beleuchteten Gassen – und staunende Augen gab es nicht nur bei den Kleinen. Was klingt wie ein Märchen wird in Himmelpforten Jahr für Jahr Realität.

Denn der kleine Ort im Landkreis Stade gilt bereits seit Jahren als Wohnort vom Christkind und dem Weihnachtsmann. Der residiert ganz standesgemäß in der Villa Issendorf und wer nicht an seine Existenz glaubt, kann sich dort vom Gegenteil überzeugen lassen.

Am 12. und am 19. Dezember empfängt Santa Claus von 14 bis 17 Uhr Besucher in der festlich geschmückten Stube der Villa.
Wer seine Wünsche nicht persönlich abgeben kann, darf ihm natürlich auch gern schreiben: An den Weihnachtsmann oder das Christkind, Himmelpforten, reicht als Adresse aus. Allerdings müssen die Briefe spätestens zehn Tage vor Heiligabend eingegangen sein, sonst schafft das Weihnachtspostamt die Arbeit nicht.

Übrigens: Weder Weihnachtsdorf noch das Postamt sind eine neue Erfindung: 1962 schrieb die Tochter eines Himmelpfortener Gastwirts einen Brief an den Weihnachtsmann und ein Postbeamter nahm sich die Zeit,  diesen zu beantworten. Das war der Beginn einer zauberhaften Tradition, die heute von Kindern in mehr als 50 Ländern gepflegt wird. Doch nicht nur Wunschzettel kommen in Himmelpforten an. Auch Sorgen und Nöte der Kleinen sind dabei – und der Weihnachtsmann versucht den kleinen Schreibern zu helfen, wo er kann. 

Ein wahres Weihnachts-Wunderland aus der Luft: Himmelpforten im Advent