Parks in Hamburg: grün macht glücklich

Parks in Hamburg: Blick in den Jenischpark
Natur pur: In Hamburg gibt es jede Menge Parks zum Entspannen

Am Sonntag ist Tag des Parks. Dieser europaweiter Aktionstag der Nationalparks, Biosphärenreservate und Naturparks geht auf den 24. Mai 1909 zurück. Damals wurden in Schweden neun Nationalparks als erste Schutzgebiete dieser Art in Europa ausgewiesen.

Was Parkanlagen angeht, ist Hamburg ganz weit vorn. Gemessen an der Einwohnerzahl gibt es in keiner anderen Großstadt Deutschlands mehr Grünfläche pro Person. 114 Quadratmeter pro Einwohner nämlich.
Das Schöne daran ist: Die Hansestadt bietet vom gepflegten Park über die historische Anlage bis hin zum charmanten Wildwuchs so ziemlich alles, was das Herz begehrt.

Der Hayns Park in Eppendorf

Parks in Hamburg: Hayns Park in Eppendorf

Ursprünglich gehörte der Park zum Landsitz von Max Theodor Hayn, einem ehemaligen Bürgermeister der Stadt Hamburg. Seit 1931 ist er für die Öffentlichkeit freigegeben. Hier kann man ebenso gut relaxen wie joggen oder sich im Bootshaus Silwar das geeignete Gefährt für eine Alstertour ausleihen. Wer relaxen will: An der Westseite des Parks findet man idyllisch gelegene Sitzplätze. Hayns Park findet Ihr zwischen Eppendorfer Landstraße und der Alster.

Der Inselpark in Wilhelmsburg

Parks in Hamburg: Inselpark mit altem Wasserwerk

Er ist der jüngste Park Hamburgs. 2013 wurde das bisherige Gartenschau-Gelände für alle freigegeben, die im Süden der Stadt nach Erholung suchen. Von der Gartenschau übrig blieben beispielsweise die elf Gärten in Bewegung und fünf Spielplätze. Das Wasserwerk (Foto) beherbergt heute den kulinarischen Campus mit Café, und Röstereien.Der Inselpark erstreckt sich zwischen Neuenfelder Straße und Georg-Wilhelm Straße. Übrigens ist der Inselpark auch eine tolle Etappe für eine Radtour. Die Adresse für die Navi: Am Inselpark

Der Jenischpark

Das prachtvolle Landhaus Voght direkt am Jenischpark im Übergang zum Quellental.

Die grüne Oase von Othmarschen gehört zum Naturschutzgebiet Flottbektal. Dieser Park ist nicht nur für den Spaziergang oder die Hunderunde ideal, sondern auch, um ein wenig Kunst zu erleben. Dafür sorgen das Ernst-Barlach-Haus, das Jenischhaus, das Museum im Landhaus Baron Caspar Voght (Foto) und das Eduard-Bargheer-Museum. Wer einen längeren Spaziergang plant: Der botanische Garten ist nicht weit entfernt. Baron-Voght-Straße 50

Der Stadtpark

Parks in Hamburg: Stadtpark mit Blick aufs Planetarium
Klangwolke Planetarium Teil des Stadtparks

Ein echter Tausendsassa unter den Hamburger Parks. Hier kann man Veranstaltungen wie der „Klangwolke“ vom Planetarium lauschen, Fuß- oder Volleyballspielen, im Stadtparksee baden oder eine der zahlreichen Skulpturen bewundern, die hier ausgestellt sind. Der Biergarten „Sierichs“ gehört übrigens zu den schönsten der Stadt. Diverse Eingänge, einer davon in der Saarlandstraße.

Der Goßlers Park

Parks in Hamburg: Goßlers Park in Blankenese

Diesen Park gibt es bereits seit 1790. Das prachtvolle Landhaus wurde vier Jahre später erbaut. Heute dient der Park in Blankenese der Naherholung und bezaubert vor allem durch seinen alten und mächtigen Baumbestand. Hier gibt es darüber hinaus eine Hundewiese, auf der die Vierbeiner sich austoben können. Im Winter ist der Park auf dem Krähenberg Anlaufstelle für Rodler mit dem traditionellen Kreek-Schlitten. Goßlers Park 1

Der Volkspark

Parks in Hamburg: Bäume im Volkspark

Als der Volkspark zwischen 1914 und 1933 angelegt wurde, gehörte das Gebiet noch zur damals selbständigen Stadt Altona, in der besonders viele Arbeiter lebten. Dementsprechend wurde bei der Anlage auf ihre soziale Funktion als Begegnungs- und Erholungsstätte geachtet. Dafür sorgten Wald-, Spiel- und Liegeflächen sowie ein Schulgarten . Heute ist vor allem der Dahliengarten ein echtes Highlight. Im Volkspark liegt darüber hinaus ein schöner Biergarten unter schattigen Bäumen.

Hirschpark

Parks in Hamburg: Hirschpark

Er gilt als schönster Park an der Elbchaussee und hat seinen Namen von den Hirschen und anderem Damwild, die hier zu Hause sind. Weite Wiesenflächen und imposante Einzelbäume sind in diesem Park ebenso zu finden wie malerische Baumgruppen und kleinere Waldbereiche. All dies ist miteinander verknüpft durch ein geschwungenes Wegesystem. Im Hirschpark liegt auch das Witthüs, ein Café, in dem man die Spezialität „Qualle auf Sand“ unbedingt probieren sollte. Eine leckere Kombi aus Nuss- und Napfkuchen, Früchten, Rumkirschen und Sahne.

Planten un Blomen

Parks in Hamburg: japanischer Garten in Planten un Blomen

Der besonders farbenfrohe Park bezieht seinen Charme aus den zahlreichen Pflanzen (Planten) und Blumen (Blomen), die dieser Grünanlage ihren Namen gaben. Wer den gesamten Park erkunden will, benötigt ein paar Stunden Zeit. Er erstrecke sich nämlich auf 47 Hektar. Es lohnt sich aber, um Attraktionen wie das Schillerdenkmal, den japanischen Garten mit seinem Teehaus (Foto) oder den Rosengarten zu erleben. Und natürlich die legendären Wasserlichtkonzerte. Marseiller Straße