Symphoniker Hamburg / Timothy Ridout / Sylvain Cambreling

Datum/Zeit
17/01/2021
ab 19:00 Uhr

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Über sein bewegtes Frühwerk »Concert Românesc« gab der rumänische Komponist und langjährige Hamburgische Kompositionsprofessor György Ligeti zu Protokoll: »1949/50 hielt ich mich in Rumänien auf, studierte am Folklore-Institut in Bukarest, dann nahm ich teil an mehreren Reisen zum Aufzeichnen von teils rumänischer, teil ungarischer Volksmusik. Das vorliegende viersätzige Orchesterkonzert basiert auf einer Vielzahl rumänischer Volksmelodien, die ich aufgezeichnet habe, doch stammen sie überwiegend von Wachsrollen und Schallplatten aus dem Bukarester Folklore-Institut.«

Lange Zeit war für Ligeti die Musik Béla Bartóks der Dreh- und Angelpunkt seines kompositorischen Denkens. Ihre Gemeinsamkeit: das Ziel, das Volkstümliche in die Avantgarde zu überführen. An seinem Konzert für Viola und Orchester komponierte Bartók in seinem Todesjahr 1945. Am 26. September des Jahres starb er – das Konzert lag unvollendet auf dem Schreibtisch in seiner New Yorker Wohnung. Bartóks einstiger Student Tibor Serly nahm sich glücklicherweise dem Material an und vollendete es.

Wiederum ganz anders »zu Ende gedacht« erscheinen Mussorgskys »Bilder einer Ausstellung« durch Maurice Ravel. Der französische Komponist schrieb eine der berühmtesten Orchesterfassungen und ließ damit das teilweise erstaunlich spröde Klavierwerk seines russischen Kollegen glänzen, sprudeln und beben.

 

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Location: Laeiszhalle (Großer Saal) | Johannes-Brahms-Platz | 20355 Hamburg