Symphoniker Hamburg / Lucas Debargue / Sylvain Cambreling

Datum/Zeit
06/12/2020
ab 19:00 Uhr

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Camille Saint-Saëns brachte einst von einer Reise ins ägyptische Luxor nachhaltige Eindrücke mit nach Frankreich zurück – und komponierte sein »Ägyptisches Konzert« für Klavier und Orchester voller orientalistischer Exotismen. Im starken Kontrast dazu steht das sinfonische Monumentalwerk Anton Bruckners, der sich weniger gerne auf Reisen begab, sondern die Nächte beim Improvisieren und Komponieren auf kalten Orgelbänken Oberösterreichs zubrachte.
Die erste Fassung von Bruckners »Romantischer« entstand im Jahre 1874. 1877 entschied sich der Komponist, seine Vierte gründlich zu überarbeiten. An den Musikjournalisten Wilhelm Tappert schrieb Bruckner: »Ich bin zur vollen Überzeugung gelangt, dass meine 4. Sinfonie einer gründlichen Umarbeitung dringend bedarf. Es sind z.B. im Adagio zu schwierige, unspielbare Violinfiguren, die Instrumentation hie und da zu überladen und zu unruhig.« Die erste vollständige öffentliche Aufführung am 20. Februar 1881 in Wien mit den Wiener Philharmonikern wurde zu einem großen Erfolg. Sieben Jahre später schrieb Bruckner an den Dirigenten und Komponisten Hermann Levi ungewohnt euphorisch: »Der Erfolg in Wien ist mir unvergesslich!«

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Location: Laeiszhalle (Großer Saal) | Johannes-Brahms-Platz | 20355 Hamburg