Symphoniker Hamburg / Europa Chor Akademie / Ion Marin

Datum/Zeit
15/11/2020
ab 18:30 Uhr

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In einer zeitgenössischen Kritik schrieb einst ein Redakteur der Allgemeinen Musikalischen Zeitung über Beethovens Siebte Sinfonie: »Sie beginnt mit einer Introduktion, in welcher sich sogleich der kühne Adlerflug des ideenreichen Tonsetzers, des gewandten Kontrapunktisten und des geistreichen Harmonikers unverkennbar ausspricht!« Im rhythmisch unsagbar vorantreibenden Scherzo walte »Beethovens neckender, humoristischer Geist« und im feucht-fröhlich triumphierenden Finale »wildes, schwelgendes Leben«.
Einer der populärsten Sinfonien wird in diesem Konzert ein fast unbekanntes Frühwerk Beethovens gegenübergestellt. War Beethoven bei der Komposition seiner Siebten Sinfonie 1812 bereits 42 Jahre alt, so entstand die »Kantate auf den Tod Kaiser Josephs II.« schon 1789 – im Jahr der Französischen Revolution. Beethoven vertonte damals einen Text des katholischen Geistlichen und Aufklärers Severin Anton Averdonk. Im Zusammenklang beklagen Beethoven und Averdonk den Tod von Joseph II., der sich leidenschaftlich für die Ideale der Aufklärung und gegen religiösen Fundamentalismus eingesetzt hatte.

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Location: Laeiszhalle (Großer Saal) | Johannes-Brahms-Platz | 20355 Hamburg