starke Frauen: Beate Klarsfeld & Barbara Sichtermann. Zeuginnen des Jahrhunderts – von Magdalena Kemper befragt

Datum/Zeit
24/10/2020
ab 19:00 Uhr

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Magdalena Kemper, geboren 1947 in Berlin, studierte Germanistik und arbeitet seit 1972 als Journalistin und Redakteurin beim Sender Freies Berlin, später beim rbb. u.a. moderierte sie die Sendung »Das Gespräch«, für die sie über 150 Menschen interviewte. 2012 erhielt sie die Hedwig-Dohm-Urkunde für ihre herausragende journalistische Leistung und ihr frauenpolitisches Engagement.

In der Kulturtenne wird sie die beiden ausserordentlichen Persönlichkeiten Beate Klarfeld und Barbara Sichtermann, die sie interviewt hat, vorstellen.

Beate Klarsfeld (geb. 1939 in Berlin als Beate Auguste Künzel) ist eine deutsch-französische Journalistin. Bekannt wurde sie durch ihr Engagement bei der Aufklärung und Verfolgung von NS-Verbrechen. Kanzler Kurt Georg Kiesinger hatte in der Nazi-Zeit Karriere gemacht. Dafür schlug ihm Beate Klarsfeld, damals 29, ins Gesicht. Mit der Ohrfeige wurde sie berühmt.

Zusammen mit ihrem französischen Mann Serge Klarsfeld hat sie mit detaillierten Dokumentationen auf zahlreiche unbehelligt lebende nationalsozialistische Täter hingewiesen: Kurt Lischka, Alois Brunner, Klaus Barbie, Ernst Ehlers, Kurt Asche u. a. Im März 2012 kandidierte Klarsfeld für Die Linke bei der Wahl des deutschen Bundespräsidenten.

Barbara Sichtermann (geb. 1943 in Erfurt) ist eine deutsche Publizistin und Schriftstellerin; sie gilt als eine der Intellektuellen der 68er-Generation. Nach dem Besuch der Schauspielschule zog sie 1968 nach Berlin, wo sie Sozialwissenschaften und Volkswirtschaftslehre studierte.

Seit 1978 ist Sichtermann freie Publizistin und Schriftstellerin. Ihr wird  Witz und Eigenwilligkeit nachgesagt und die Lust am dialektischen Denken. Für ihre TV-Kolumnen in der ZEIT wurde Barbara Sichtermann  berühmt. Grimme-Preis-Jurorin war sie bis vor kurzem. Über 30 Sachbücher und Romane hat sie geschrieben. Ihre Themen sind oft aus persönlicher Erfahrung entstanden: das Verhältnis der Geschlechter, die Geschichte der Frauen, das Leben mit Kindern. Zusammen mit ihrem Bruder Kai hat sie 2017 die Geschichte der Hausbesetzerbewegung aufgeschrieben „Das ist unser Haus“.  

Eintritt: 15/12 €

 

Kulturtenne Damnatz e.V.

Achter Höfe 55, 29472 Damnatz

 

da die Plätze begrenzt sind, wird Anmeldung  empfohlen bei

Ursula Günthert, Tel. 05865-980298 (AB) oder kulturtenne@t-online.de

 

–               bitte Parkplätze vor der Kulturtenne oder an der Kirche benutzen

–               Getränke und saisonales, regionales Essen (kosten extra) gibt es in der Pause (auf Voranmeldung)

–               die Kulturtenne ist barrierefrei                             www.kulturtenne-damnatz.de

 

Hinweis: Bitte informieren Sie sich über den aktuellen Status dieser Veranstaltung sowie die geltenden Hygienevorschriften direkt auf der Webseite des Veranstalters.

 

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Location: Kulturtenne Damnatz | Achter Höfe 55 | 29472 Damnatz