Sieben Jahre am Block und (k)ein Ende in Sicht … Die erforschung eines außergewöhnlichen Prunkgrabes der Hallstattzeit

Datum/Zeit
26/11/2020
ab 19:30 Uhr

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Referent: Dr. Robert Schumann, Inst. f. Vor- und Frühgeschichte, Universität Hamburg

2010 in Otzing, Landkreis Deggendorf in Niederbayern: Bei Sondierungsarbeiten auf einem künftigen Baugebiet stoßen die Mitarbeiter der zuständigen Kreisarchäologie auf die Überreste eines hallstattzeitlichen Grabhügelfeldes _ca. 1000 bis 800 vor Christi Geburt_. Ein Jahr später, im Juli 2011, entdecken die Ausgräber der Archäologischen Staatsammlung auf der zukünftigen Sportfläche des SV Otzing in einem Grabhügel von 18 Meter Durchmesser eine hölzerne Grabkammer in einem außergewöhnlichen Erhaltungszustand. Sie vermuten die Beisetzung eines keltischen Fürsten und alarmieren die Universität München.
In seinem Vortrag schildert der Referent die Entdeckung des Grabes, deutet den Inhalt der Grabkammer, ordnet ihre kulturgeschichtliche Bedeutung ein und begründet die unschätzbaren Vorteile einer Blockbergung. Es scheint sich bei dem Keltengrab von Otzing um einen außergewöhnlichen Glücksfall für die Archäologie zu handeln

 

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Location: Freie Lauenburgische Akademie für Wissenschaft und Kultur | Hauptstraße 18d | 21465 Wentorf bei Hamburg