10 gute Vorsätze – made in Hamburg

Abnehmen? Mehr Fitness? Weniger feiern gehen? Wie langweilig. Diese Pläne kommen ja ohnehin alle Jahre wieder. Wir haben da etwas Besseres für Euch – 10 gute Vorsätze, die ihr unbedingt in 2022 umsetzen solltet.

Fitness mal anders

An der einen Seite rauf, an der anderen wieder runter: Fitness-Studio Dockland

Wusstet Ihr eigentlich, dass gleich zum Jahreswechsel die meisten Abos im Fitness-Studio abgeschlossen werden? Und dass ein Großteil davon nach drei Monaten nicht mehr genutzt wird? Wir schlagen vor: Nutzt besser die Hamburger Sehenswürdigkeiten, um euch fit zu halten. Anstatt eines Stairmasters eignen sich die 136 Stufen zum Dockland prima als Einstieg für euer Training. Danach steigert ihr euch mit dem Hamburger Michel auf 452 Stufen und als echter Könner schafft ihr dann mit Sicherheit auch die rund 5000 Stufen im Blankeneser Treppenviertel.

Mal wieder eine echte Kneipe besuchen

Immer nur Clubbing und immer nur cool gestylte Bars werden auf Dauer auch langweilig. Deshalb nehmt euch mal vor, wieder eine echte, urige Kneipe zu besuchen. Entweder, um leckere Hausmannskost zu genießen oder um ein Bierchen mit Freunden zu zischen. Man muss zwar etwas suchen, aber auch in Hamburg gibt es sie noch – die echten Kneipen wie den Sprinkenhof im Kontorhausviertel oder die Studentenkneipe Fasan in Eimsbüttel.

Museum statt Glotze

Binge Watching gut und schön, aber es schadet nicht, sich auch mal Impulse außerhalb des Fernsehers zu holen. Daher macht ein Ausflug ins Museum nicht nur Laune, er erweitert auch den Blickwinkel. Wir sind aus diesem Grund übrigens absolute Fans der Hamburger Kunsthalle. Nicht nur, weil wir hier tolle neue Ausstellungen entdecken, sondern auch, weil der Rundgang durch acht Jahrhunderte Kunst immer wieder spannend ist. Darüber hinaus entdeckt man hier immer wieder auch gute alte Bekannte – wie den Nebelwanderer von Caspar David Friedrich.

Neue Sicht auf Hamburg

© Dirk Eisermann

Hamburg ist eine tolle Stadt – und zwar aus ganz vielen Perspektiven aus gesehen. Eine besonders schöne hat man von der anderen Elbseite aus: Steinwerder ist der Hotspot für einen unvergleichlichen Blick auf den Hafen und die Stadt. Sollte man viel häufiger mal besuchen – am besten mit dem Rad durch den Alten Elbtunnel. Und dann: innehalten und genießen.

Mehr mit dem Rad fahren

Radschnellwege, wie hier in Hamm, machen das Radeln sicherer und leichter

Wer sich jemals durch einen der Staus in Hamburg gequält hat, ahnt es schnell: Radfahren ist in der Hansestadt oftmals die bessere Idee. Vor allem, weil Hamburg massiv in Radwege investiert, die diese Art der Fortbewegung schneller und sicherer machen. Davon abgesehen, macht Radfahren auch einfach Laune. Vor allem dann, wenn man tolle Wege entdeckt – in Hamburg und dem Umland.

Mal Fünfe gerade sein lassen

Wie gut, dass es in Hamburg so viele Locations gibt, wo man die Seele baumeln lassen kann. Ob bei einem Spaziergang durch den Jenischpark oder bei einem Bummel am Hafen entlang – inklusive einem Fischbrötchen und einem Bier an Brücke 10. Die gibt es übrigens auch zum Mitnehmen. Und zu den guten Vorsätzen für 2022 sollte unbedingt auch das hier gehören: Die Tüte gehört in den Müll, nicht auf die Straße.

Nach den Sternen greifen

Blick ins prachtvolle Foyer des Planetariums

Astronomie ist schwierig, nur was für Insider und außerdem langweilig? Wer so denkt: ab mit euch ins Planetarium.
Hamburgs Sternentheater macht es euch mit vielen Events und Vorträgen leicht, nach den Sternen zu greifen. Und auch wie das so funktioniert mit der Astronomie, und was wir dieser Wissenschaft alles zu verdanken haben, lernt man hier kinderleicht.

Gassi gehen

Hamburgs Tierheimhunde freuen sich über Gassigänger. ©Pixabay

Ihr mögt Hunde, könnt aber aus Zeit- und Platzgründen keinen halten? Macht nichts: Die Tierheime in Hamburg, also das in der Süderstraße und das St. Franziskus Tierheim an der Lokstedter Grenzstraße suchen nämlich regelmäßig Gassi-Geher, die mit den Vierbeinern die Parks und Grünanlagen der Stadt unsicher machen. Win-Win für alle: der Mensch freut sich, der Hund sowieso.

Eine Hafenrundfahrt machen

Rundfahrt mit Aussicht auf den Hafen bei Waltershof.

Hafenrundfahrt ist nur etwas für Touristen? Von wegen. Die macht nämlich auch Hamburg-Bewohnern Spaß. Dazu kommt, dass der Hafen der Hansestadt sich so schnell wandelt, dass man immer wieder Neues erfährt. Also los, nichts wie ab an Bord!

Mal raus aus der Stadt

Keine Frage: Hamburg ist toll! Aber manchmal möchte man einfach mal raus. Und wohin zieht es den Hamburger? Natürlich ans Meer. Sylt ist immer eine Option, aber auch Norderney lohnt sich für einen Kurztrip. Vor allem, weil man mit dem Norderney-Express in einer halben Stunde auf der Insel ist. Aber für welche Nordseeinsel ihr euch auch entscheidet – hier kann man bestens neue Energie tanken.